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Was hat er, was ich nicht habe? So oder ähnlich dürften die Fragen so mancher Top-Hersteller angesichts des neuen RS 6 Avant lauten. Er ist der stärkste Serien-Audi, den es jemals gab, ja sogar der stärkste Kombi der Welt, den die Ingolstädter nun auf dem Markt förmlich freilassen.
Er besticht durch seinen V10-Biturbomotor mit satten 580 PS und 650 Nm unter der Haube. Da jedes PS lediglich 3,5 Kilo bewegen muss, sprintet der Wagen los wie bei einem Raketenstart.
Ein solches Ausnahmemodell will gefahren werden, und zwar standesgemäß. Dieses Kraftpaket, das es in nur 4,6 Sekunden von 0 auf 100 und in nur 14 Sekunden von 0 auf 200 schafft, ist bei 250 km/h abgeriegelt. Eigentlich schade, denn der Tacho reicht bis 330 km/h. Doch es besteht die Möglichkeit, mit einem Entgelt von rund 2.000 Euro auf 280 km/h zu erhöhen, wodurch wohl so mancher in Versuchung geführt werden wird.
Der Verbrauch liegt bei 14 Litern, wobei dieses Auto artgerecht gefahren werden will und dabei schnell mal 20 Liter und mehr verzehrt. Allerdings lässt dieses schnittige und leistungsstarke Modell nicht nur Konkurrenten wie den BMW M5 Touring mit seinen 507 PS auf der Strecke, sondern auch in gewisser Weise den Umwelttrend, der dieser Tage den Zeitgeist mitbestimmt. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel und wer würde angesichts dieses Fahrspaßes schon nein sagen?
Die wohlgeformten Proportionen des Familienautos, in deren Herzen der fünf Liter große Motor schlummert, kommen daher wie ein Wolf im Schafspelz.
Mit einer 6-Stufen-Automatik ausgestattet verspricht der RS 6 Avant, die Tiptronic einmal leicht gestreichelt, unbegrenzten Fahrspaß der Extraklasse. Der Sound des getarnten Kombis wirkt stets kommod und lässt mit seinem satten Charakter Autoliebhaberherzen höher schlagen. Dank seines Allradantriebs bleibt der Sprinter trotz rasanter Manöver stets in der Spur. Ob auf der Landstraße in der Ebene oder auf den Serpentinen der Berge, der RS 6 liegt auf der Straße wie auf Schienen. Sollte es einmal heikel werden, sorgen die aus riesigen Keramikscheiben bestehenden Bremsen in den 19-Zoll-Felgen für den optimalen Weg. 255er- Reifen ummanteln in der Regel die muskulösen Felgen.
Der Laderaum fasst bis zu 1660 Liter. Von Platzmangel kann also keine Rede sein. Der Innenraum gibt sich sportlich elegant. Die Sitze weisen klare Konturen auf und sind mit einer Leder-Alcantara-Kombination bezogen. Traditionelle Holzvertäfelungen weichen sportlichen Elementen aus Aluminium und Carbon, wodurch die Lässigkeit des optischen Designs perfektioniert wird.
Der elegante Kraftprotz wird im April für rund 106.900 Euro zu haben sein – ein stolzer Preis für eine noch stolzere Leistung.
Peugeot tritt seit Jahrzehnten erfolgreich auf der Nutzfahrzeuge-Bühne auf. Zum Flaggschiff der neuen Generation von Modellen in diesem Segment wurde vor zwölf Jahren der Partner. Damals setzte er einen Maßstab durch sein revolutionäres multifunktionales Konzept. Der Hersteller bot das Erfolgsmodell in mehreren Varianten an – als Freizeitautomobil für Großfamilien, als effizienter Partner von Kleinunternehmen sowie als praktisches leichtes Nutzfahrzeug für allerlei Transportaufgaben – und alle erfreuten sich einer enormen Kundenresonanz. Die jüngste Interpretation zum Thema „Partner“ soll auf die innovativen Linien in diesem Segment hinweisen und die positiven Verkaufszahlen weiterhin aufpumpen.
Gleich zum Start gibt es das Modell in zwei Längen – 4,38 m oder 4,63m. Von den aktuellen Designarbeiten profitiert vor allem das Ladevolumen. In der Kurzversion stehen gleich 3,3 m³ und bei der langen 3,7 m³ zur Verfügung, und das bei einer Laderaumlänge von bis zu 3,25 m. Das Beste an dem Laderaum ist, dass sein Volumen dank der cleveren Linienführung der Heckpartie optimal genutzt werden kann.
Der Hersteller unterstreicht mehrmals die Praxistauglichkeit des Fahrzeugs – aus gutem Grund. Die Entwickler des neuen Modells haben an alles gedacht. Die Seitenwände sind innen unterhalb der Fensterlinie komplett verkleidet und ein Kunststoffbelag schützt den Ladeboden. Somit wird nämlich gewährleistet, dass die Außenhaut des Fahrzeugs intakt bleibt.
Von außen sieht der neue Partner richtig dynamisch und robust zugleich aus. Die ganz unverwechselbare Persönlichkeit beruht auf dem Design der Frontpartie mit der blickführenden Linie von der weit vorgezogenen Windschutzscheibe bis hin zu den Kotflügeln. Ein ganz feiner Touch sind die Nebelscheinwerfer, die in in den unteren Teil der Schürze seitlich integriert sind. Diese lassen den Franzosen noch sportlicher aussehen. Auffällig sind natürlich auch die großen Türen, die für den bestmöglichen Zugang zum Fahrzeuginneren konzipiert wurden.
Auch im Innenraum regieren Funktionalität und Praxisnähe. Das Armaturenbrett ist hoch und breit, wodurch ein Eindruck von Sicherheit und Schutz entsteht. Großartig fanden wir die mehreren Elemente, die wahrscheinlich aus dem Flugzeugbau inspiriert wurden. Damit gemeint sind die vielen Ablagen, die sich in der Kabine verstecken. Sogar das kleinste bisschen Platz wird genutzt als:
Äußerst originell ist die Dachablage, die mit einem Volumen von 12,5 Litern Platz für allerlei Gegenstände bietet.
Variable Sitzbänke sind bei den Nutzfahrzeugen nichts Neues. Doch für den neuen Partner hat sich Peugeot bei der Entwicklung dieses Elements ganz ordentlich angestrengt. Die Sitzbank hier bietet nun zahlreiche Konfigurationen und ermöglicht das optimale Ausnutzen der Ladefläche, gleichzeitig macht sie aber auch keine Kompromisse mit dem Passagierkomfort.
Die Motorisierung ist für das Segment der Nutzfahrzeuge erste Sahne. An den Start gehen gleich vier Varianten – ein Benziner und drei Diesel. Der 16V-vier-Zylinder leistet 90 PS und 66 kW. Die gleiche Power bietet auch der stärkste Diesel, der mit einem 1,6-HDi-FAP-Motor ausgerüstet ist. Das schwächste Triebwerk ist der 1,6-HDi-Diesel mit 75 PS und 55 kW. Alle Diesel-Aggregate sind mit einer Common-Rail-Direkteinspritzung der neusten Generation ausgestattet.
Den Peugeot Partner gibt es bei den Händlern ab dem Frühling 2008. Im Herbst wird die Palette um eine Langversion und ein Plattform-Fahrgestell erweitert.