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Schnell, komfortabel, nobel, elegant - die Jaguar-Meisterwerke sind etwas für richtige Auto-Enthusiasten. In der Modellpalette des Herstellers besitzt die Reihe XJ einen ganz besonderen Platz. Die Jaguar-Kenner sagen oft, dass diese Raubkatze mehr als nur neun Leben hat. Seit 1968 ist der Jaguar XJ Flaggschiff der britischen Edelmarke. Und die Briten wissen es, wie man ihn immer wieder Top-modern und attraktiv machen kann. Ende Juni geht nun die neue Generation des Klassikers an den Start.
Eins sollten wir gleich vorweg nehmen: Da es sich unter der Haube gar nichts getan hat, geht es bei dieser Generation des XJ nicht um eine neue Variante, sondern nur um einen sog. Facelift. Vor allem fallen die Änderungen an der Frontpartie auf, wodurch "die Luxuslimousine betont selbstbewusst und sportlich wirkt," so der Hersteller. Der aufgefrischte Maschengitter-Grill und der zusätzliche Lufteinlass unter dem Stoßfänger, sowie der winzige Heckspoiler geben klare Signale - die Edelkatze möchte nun sportlicher auftreten. Am Heck verbindet ein verchromtes "Signature Blade" mit Jaguar-Schriftzug die beiden Rückleuchten.
Im Innenraum verwöhnt der XJ mit neuen Sitzen mit Kühlfunktion, edlen Holzfurnieren, geschmackvollen Beleuchtung, und feinstem Leder. Aber nicht nur die Ausstattung schafft mehr Komfort für die Passagiere. Die Kabine ist nun spürbar größer geworden, sodass das Platzangebot jetzt wirklich reichlich ist. Der Kofferraum ist dagegen nicht gerade üppig - 470 Liter passen rein, dafür liegt aber unter der Abdeckung ein vollwertiges Reserverad.
Die Aggregate stammen aus der vorigen XJ-Generation. Das heißt aber bei weitem nicht, dass sie weniger Fahrspaß versprechen. Ganz im Gegenteil. Vier Benzinmotoren und ein Diesel machen den Jaguar nach wie vor äußerst beweglich und aggressiv. Spitzenposition übernimmt der 4,2 Liter große V8-Kompressor mit 395 PS. Die wilde Stärke der englischen Edelkatze katapultiert den XJ in nur 5,3 Sekunden auf 100 km/h; die Spitzengeschwindigkeit liegt dabei bei satten 250 km/h.
Empfehlenswert ist aber auch das 2,7-Liter-V6-Diesel-Aggregat. Dieses arbeitet äußerst leise und vor allem sparsam. Durchschnittlich fließen nur 8,1 Liter durch die Leitungen. Der CO2-Ausstoß beläuft sich auf 214 Gramm pro Kilometer und überzeugt somit sogar einige skeptische Klima-Enthusiasten.
Ehrlich gesagt, findet man für den neuen Rolls Royce Phantom Drophead Coupé nicht so leicht Platz in der eigenen Garage. Die Schwierigkeiten bestehen darin, dass er nun neben der Luxus-Yacht und dem Privat-Jet nicht so richtig geschützt wird.
Traurig aber wahr: das neue Rolls-Royce-Cabrio-Modell wird mit Sicherheit ein Super-Verkaufsschlager sein, allerdings nur in der nicht so vollzähligen Klasse der Reichen und vor allem der Wirklich-Super-Reichen. Für den Basispreis von knapp 400.000 Euro bekommt man ein Stück Legende. In der Automobil-Welt gibt es wenige Dinge, die so beständig sind wie der Akropolis-Kühlergrill, die Statue "Spirit of Ecstasy," die seit 1911 über jeden Rolls-Royce ihre Flügel ausbreitet, und das Markenlogo mit den zwei verschlungenen R. Die britischen Hersteller wissen es allerdings, dass der Preis auch zum legendären Status der Marke gehört. Sie machen jeden Rolls-Royce zu einem Höhepunkt der Automobil-Geschichte, sodass man sich nie fragen muss, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Das trifft auch für den neuen Phantom Drophead völlig zu.
Das neue Coupé lässt kaum Wünsche offen und erfüllt sogar solche, die man bis jetzt nicht hatte. Man öffnet die Tür und schon sitzt man in einer anderen Welt. Den Besitzer erwarten hier die bequemsten Sitze in der Cabrio-Welt, umschmeichelt von unerreicht weichem Leder, Sisalteppich und behütet von einem Dach aus feinstem Cashmere. Bei offenem Dach zeigt sich das Teakholz der Verdeckabdeckung. Ungewöhnlich hoch ist die Sitzposition, verschafft aber eine phantastische Überblick und ermöglicht das majestätische Einsteigen in den Phantom. Die Passagiere setzen sich nicht einfach ins Rolls-Royce-Cabriolet, sondern sie betreten erst den großzügigen Salon und nehmen dann Platz, auf den vorderen Sitzen mit immer noch aufrechter Haltung. Die so dargestellte Opulenz rechtfertigt die Größe des Adeligen - 5,83 Meter misst er in der Länge und 1,63 Meter in der Höhe.
Die Motorisierung ist natürlich erste Sahne. Der mächtige V12-Zwölfzylinder-Direkteinspritzer mit 6,75 Litern Hubraum ist gleichzeitig leistungsstark und flüsterleise. Die 2,5 Tonen, betrieben von den 460 PS, den 720 Nm und der besten Sechsgangautomatik, die die Automobil-Welt momentan zu bieten hat, kommen einem beinahe federleicht vor. Das sind Kräfte, die jedem den Atem rauben werden. Aussagekräftig genug ist, dass der Phantom lediglich 5,9 Sekunden braucht, um auf Tempo 100 beschleunigt zu werden.
Dass es Dodge-Automobile seit mittlerweile fast 100 Jahren gibt, war bis vor kurzem nur den richtigen Auto-Enthusiasten in Deutschland bekannt. Seit einigen Saisons etabliert sich aber die Marke als eine durchaus positive Überraschung. Multifunktionales und extravgantes Design, leistungsstarke Motoren und eine sehr hohe Qualität der Technik und der Verarbeitung trugen zum Erfolg der Marke in Deutschland bei. Im vergangenen Jahr gestaltete sich der Wiedereintritt des Herstellers im europäischen Massenmarkt mit dem Caliber so gut, dass die Bestellungen die Liefermöglichkeiten weit überstiegen. Nur in den letzten Wochen haben sich die Wartezeiten einigermaßen normalisiert.
Auf den gleichen Erfolg hofft nun der Hersteller mit seinem neuen Modell - dem Nitro. Dieser ist ein SUV der besonderen Klasse. Er strotzt vor Kraft und vom ersten Anblick vermittelt er ein angenehm zwiespältiges Gefühl der Nostalgie für die klassischen Oldtimer-Modelle aus den 50ern und der Faszination vom Avantgardismus. So versprüht das mächtige Chrom-blitzende Fadenkreuz pure Aggressivität und das kantige Blechkleid mit den brachialen Radkästen erinnert an die Ford-Modelle aus der Nachkriegszeit. Im Allgemeinen zeichnet sich das Design des Dodge durch Kanten und gerade Linien aus.
Der Fünfsitzer bietet eine Menge Platz für Passagiere und Gepäck. Die 4,58 Meter Länge, die hohe Sitzposition und die große Innenraumhöhe sorgen für ein souveränes Gefühl der Großzügigkeit. Zunächst mag das Kofferraumvolumen nicht sonderlich groß erscheinen, doch dank der asymmetrisch geteilten Rücksitzbank und nach vorne klappbarer Beifahrersitzlehne lässt sich dieses um einiges vergrößern. Das maximale Stauvolumen beträgt dabei 2.000 Liter.
Die Motorpalette bietet Power pur. Zurecht vermutet der Hersteller, dass der Vierzylinder-Diesel mit 2,8 Litern Hubraum in Deutschland zu einem Verkaufsschlager wird. Dieser leistet 191 kW/ 260 PS und das maximale Drehmoment von 360 Nm verspricht eine respektable Fahrleistung. Mit dieser Motorisierung erreicht der Nitro Tempo 100 in 11,5 Sekunden. Er soll im Durchschnitt 9,4 Liter auf 100 km verbrauchen, was einem CO2-Ausstoß von 250 Gramm pro Kilometer entspricht. An den Start gehen auch zwei V6-Benziner - mit 3,7 Litern Hubraum, 151 kW, 205 PS, und der Leistungssieger mit 4,0 Litern Hubraum, 191 kW und 260 PS. Der Letztere überfährt in nur 8,5 Sekunden die 100 km/h-Marke, was für die SUV-Klasse rekordverdächtig ist.
Die Serienausstattung ist üppig - vier Airbags, ESP und Klimaanlage. Ein zuschaltbarer Allradantrieb ist bei der gehobenen Ausstattungsvariante mit an Bord.
Der Nitro ist ein richtiges Männer-Automobil, der die Aufmerksamkeit der Passanten immer auf sich zieht. Der Verkaufsstart wurde für Juni festgelegt und ein breites Publikum erwartet den Amerikaner bereits.
Bei Aston Martin geht es seit kurzem wieder aufwärts. Die Sanierung war erfolgreich und die neuen Modelle der britischen Traditionsmarke erzielten internationale Erfolge. Im vergangenen Jahr verließen gut 7000 Modelle die Werke des Herstellers, 498 davon kann man auch auf deutschen Straßen sehen. Wem diese Zahl nicht so überzeugend zu sein scheint, sollte vielleicht bedenken, dass damit die Briten bereits Maserati mit 453 Neuzulassungen hinter sich ließen und Bentley dicht auf den Fersen sind.
Um seine Stellung auf dem Markt zu bestätigen, präsentiert nun Aston Martin eine neue Variante seines Supermodells, das sicherlich auf hohe Kundenbegeisterung treffen wird. Der V8 Vantage feierte seine Premiere auf der Los Angeles Auto Show 2006 und sorgte bereits damals für Begeisterung. Ab Juni ist nun auch die neue Variante des exklusiven Automobils bei den Autohändlern erhältlich.
Das erste, was an diesem auffällt, ist seine einzigartige Gesamtwirkung - sie vereint sportliches Vermögen, stilvolles Ambiente und originelle Ornamente wie zum Beispiel die Metallperle als Kofferraumöffner oder die gegenläufig rotierenden Zeiger der Cockpitinstrumente. Der Vantage Roadster ist kein Auto für die Massen. Das Design ist perfekt und aufregend, gleichzeitig klassisch und modern - rundum ein eleganter, sportlicher, majestätischer Roadster.
Bei einem Preis von 122.200 Euro müssen sich natürlich alle Adjektive im Synonymfeld "Perfektion" bewegen. Was die Motorisierung angeht, trifft das völlig zu. Unter der Haube brummt ein 4,3-Achtzylinder. Dieser ist ein gewaltiges Meisterwerk. Ein Fingerdruck auf dem Startknopf aus Kristallglas reicht aus und ohne einen Meter gefahren zu sein, ahnt man bereits, was gleich kommen wird: ein richtiges Fahrerlebnis. Die 385 PS/ 283 kW bedeuten gleich 280 km/h Spitzenleistung. Tempo 100 erreicht der Dienstwagen von James Bond in 5 Sekunden - schließlich haben es Geheimagenten immer eilig.
Das Problem solcher Autos ist, dass sie nicht wirklich zeitgemäß sind. Der Motor hat anscheinend nichts von Klimadebatte gehört und verbraucht durchschnittlich 15 Liter je 100 km. Der CO2-Ausstoß liegt dabei bei großzügigen 358 g/km. Aber die Entwickler wissen es mit Sicherheit, dass man Autos wie der Aston Martin nicht nach dem CO2-Ausstoß beurteilen wird und sind vom Erfolg des Modells überzeugt.
Super erfolgreich in allen Segmenten - Toyota weiß wie man Kunden überzeugt und kauflustig macht. Obwohl die Modelle des japanischen Herstellers nie so richtig mit innovativem Design assoziiert wurden, kümmern sich die Toyota-Ingenieure ganz besonders darum, dass der Produktkatalog immer aufregenden Lesestoff bietet. Von Corolla über Yaris bis Avensis - neue Modelle und Varianten sind ständig in Planung und ziehen immer wieder die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit auf sich.
Als Teil dieser Marketing-Politik erscheint nun auch der neue Toyota Corolla Verso, rund drei Jahre nach dem Debüt seines Vatermodells. Vor allem die Änderungen am Design machen sich sofort bemerkbar. Der erfolgreiche Kompakt-Van erhält nun einen größeren Stoßfänger, einen neuen Kühlergrill und modifizierte Front- und Rückleuchten. Eine verchromte Leiste über dem Nummernschildträger am Heck setzt einen neuen Akzent. Darüber hinaus kann nun der Kunde zwischen neun, statt bisher nur vier Lacktönen wählen.
Im Innenraum wurde die Komfi-Ausstattung um einiges erweitert. Unter die neuen Features fallen die Zwei-Zonen-Klimaautomatik und das Soundsystem mit der Abspielfunktion für MP3- und WMA-Dateien auf. Auch ganz praktisch sind die Handy-Freisprecheinrichtung und die Sprachsteuerung des optionalen Navigationssystems, die über Tasten am Multifunktionslenkrad aktiviert werden können. Dem Fahrer hilft nun auch ein überarbeitetes Assistenzsystem. Dieses erlaubt durch den erweiterten Blickwinkel der Außenbordkamera die Sicht nicht nur nach rechts und links vor dem Fahrzeug, sondern auch in den unteren Bereich, direkt vor die Fahrzeugfont.
In Japan versteht man anscheinend was anderes unter "Sicherheit", da Toyota immer um einiges mehr vorsieht, als die anderen Hersteller. Auch im neuen Corolla Verso ist die Sicherheitsausstattung üppig - vollständige Airbag-Ausstattung, ISOFIX-Vorrichtungen für die Befestigung von Kindersitzen sowie das Schleudertrauma-Schutzsystem WIL. Das Ganze wird von dem Fahrzeugstabilitätsprogramm VSC, der Antriebsschlupfregelung TRC, dem Bremsassistenten BA und dem elektronisch geregeltem Vier-Sensoren-Antiblockiersystem abgerundet.
2 Benzin- und 2-Diesel-Aggregate gehen an den Start, der für Anfang Juni geplant ist. Der 2,2-Liter D-4D Dieselmotor mit 100 kW (136 PS) wird nun serienmäßig mit einem wartungsfreien Rußpartikelfilter ausgerüstet. Das maximale Drehmoment von 310 Nm gibt es ab 1.800 U/min. Die goldene Medaille holt sich allerdings der 177 PS starke Diesel, der mit dem Toyota D-CAT Abgasreinigungssystem ausgestattet ist. Damit verfügt der neue Corolla Verso über eines der saubersten Angebote an Dieselmotoren seiner Fahrzeugklasse.
Auch die Benziner bieten respektable Leistungen. Der 1,6-Liter große Motor leistet 110 PS und der 1,8-Liter große - 129 PS. Beide Aggregate arbeiten mit der Variablen Ventilsteuerung VVT-i.