Neuvorstellungen April 2007

Audi R8

Porsche, Ferrari & Co. aufgepasst! Nach schnellen Limousinen, Kombis und dem Design-Sportler TT rollt nun auch bei Audi der erste echte Sportwagen der jüngeren Firmengeschichte vom Band: Der R8 - seines Zeichens schnellster Audi aller Zeiten.

Audi R8 Audi R8

Um den anderen Sportwagenherstellern das Fürchten zu lehren, benötigt der Audi R8 eigentlich gar keinen Motor. Schon im Stand sieht er umwerfend schnell aus.

Nur wenige Zentimeter über dem Asphalt erhebt sich die Frontpartie mit den verwegen dreinblickenden Scheinwerfern, die zusätzlich von einem Lidstrich aus je 12 LED-Leuchten verziert werden. Ein besonderer Hingucker sind die "Sideblades" aus Carbon. Diese Luftleitbleche hinter den Türen bilden so zusagen die Kiemen, die den Mittelmotor des R8 beatmen. Der Überschuss aus angesaugter Luft wird durch die vielen Luftauslässe am breiten und flachen Heck wieder ausgestoßen. Als besonderer Blickfang dient hier unter anderem der ausfahrbare Heckspoiler. Doch wo tagsüber die schnittige Form und die kleinen Details die Optik des R8 dominieren, regiert nachts die ausgetüftelte Beleuchtung. 30 weiße und 80 rote Leuchtdioden illuminieren nicht nur die Front und das Heck, sondern strahlen auch im Motorraum. Kleine LED-Spots beleuchten dort das wahre Schmuckstück: den 4,2-Liter großen V8-Motor, der hier unter einer Glashaube und eingebettet von Carbonkonsolen thront.

Die 420 PS und 430 Nm des V8-Motors (ab Dezember wird auch eine V10-Variante erscheinen) lassen den R8 in 4,6 Sekunden auf Tempo 100 sprinten. 10 Sekunden später erreicht er auch die 200-km/h-Marke. Ein Ende ist theoretisch erst bei 301 km/h in Sicht. Audi bietet neben dem normalen 75-Liter-Tank vorsichtshalber auch eine 90-Liter Variante an, denn bereits im Normalbetrieb verbraucht der R8 bereits 14,6 Liter auf 100 Kilometern.

Audi R8 Audi R8

Im Innenraum präsentiert Audi seine markentypische Sportlichkeit. Die Instrumente sind gut ablesbar und alle Bedienelemente funktionell angeordnet. Äußerst positiv fällt das für Sportwagen eher untypische Raumangebot auf, das auch großgewachsenen Fahrern und Beifahrern ausreichend Platz bietet. Dafür ist der Stauraum mit 100 Litern Fassungsvermögen eher klein gehalten. Auch auf Notsitze in der zweiten Reihe wurde verzichtet. Aber der R8 möchte ja auch kein Familienauto sein; und Großeinkäufe erledigt man nun einmal nicht mit dem Sportwagen.

Übrigens: Den modernen Motorstartknopf sucht man im R8 vergebens. Gestartet wird ganz konventionell mit dem Zündschlüssel.

5-er BMW

Umweltfreundlichkeit, CO2-Debatte und Sparsamkeit - diese Themen mögen die Automobilwelt im Moment ständig beschäftigen, der BMW-Kunde will trotzdem Motor-Power, Luxusambiente und perfekte Verarbeitung. Und das bekommt er mit der neuen 5er-Reihe. In den letzten Jahren hat BMW vor allem durch extravagantes Design von sich reden lassen. Jetzt machen sich die Motoren bemerkbar - stärker und sparsamer denn je, BMW zeigt wie man das Publikum begeistert.

bmw 5er touring bmw 5er touring

Im Interieur fällt sofort die Verarbeitung der Instrumente auf. Das Ambiente wird von hochwertigen Materialien, neuen Farben und einer Neugestaltung der Elemente und Bedieneinheiten bestimmt. Ein feiner Touch ist das edle Perlglanzchrom-Design, das den Innenraum dominiert. Die grifffreundliche Gummierung der Bedienelemente, die gepolsterten Armauflagen für die Türverkleidungen und die geschmackvoll gestaltete Mittelkonsole ergänzen das niveauvolle Ambiente. Die zahlreichen Ablagefächer, die dezent in die sämtlichen Elemente eingebaut sind, sorgen für die hohe Funktionalität der Kabine.

Am Exterieur haben die Designer einen Akzent auf den sportlichen Charakter und die hochwertige Eleganz gesetzt. Hier dominieren die charakteristisch geformten Scheinwerfer in der neuen Klarglasoptik und der Lufteinlass in der Frontpartie, dessen seitlicher Aufwärtsschwung perfekt mit der Scheinwerferkontur harmoniert.

Die richtige Sensation wartet allerdings unter der Haube. Die vielfältige Motorenpalette der BMW 5er-Reihe überzeugt nun mit kraftvolleren und effizienteren Antriebseinheiten. Gleich zur Premiere hat der Hersteller ganze neun Aggregate vorgesehen. Alle Motorenvarianten erzielen deutlich reduzierte Verbrauchswerte und übernehmen somit die Führungsposition im Bereich der Wirtschaftlichkeit.
Unter den Maßnahmen zur Minderung dieser Zahlen gehört zum Beispiel die Brake Energy Regeneration. Damit wird die Erzeugung von Strom für das Bordnetz auf die Schub- und Bremsphasen übertragen. Sogar die Klimaanlage trägt zum Sparen bei - wenn diese nicht benutzt wird, wird ihr Kompressor abgekoppelt und dessen Leistung auf ein Minimum gesetzt.
Stärkste Performance bieten die beiden Achtzylinder-Triebwerke. Diese sind 4,8 beziehungsweise 4,0 Liter groß und leisten 270 kW/ 367 PS oder 225 kW/306 PS. Das Angebot der Reihensechszylinder-Motoren umfasst drei Leistungsvarianten (zwei mit 3 Litern großem Hubraum und einen mit 2,5 Litern großem Hubraum). Ein großer Vorteil ist die Benzin-Direkteinspritzung der zweiten Generation, die den verbrauchsgünstigen Sparbetrieb in einem breiten Lastbereich ermöglicht. Die Leistung bewegt sich hier zwischen 200 kW/272 PS (bei dem 530i) und 140 kW/190 PS (beim 523i).

Auch die 3-Liter-Reihensechszylinder-Dieselmotoren zeichnen sich durch einen beeindruckenden Schub und höchste Effizienz aus. Imposante Kraftentfaltung und vorbildliche Laufruhe gehören neben der hohen Wirtschaftlichkeit zu den wesentlichen Charakterzügen dieser Aggregate.
Die Serienausstattung ist wie bei allen BMW-Automobilen üppig. Aufpreispflichtig ist allerdings das Sechsgang-Automatikgetriebe. Dieses kann man nur empfehlen - es bietet eine weiterentwickelte Hydraulik, neuartige Drehmomentwandler und eine leistungsfähigere Steuerungs-Software, die nicht nur schnellere Reaktionen, sondern auch spontanere Wahl der Fahrstufe ermöglicht. Serienmäßig gibt es allerdings die Servotronic, womit die Stärke der Lenkunterstützung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit geregelt wird. Somit haben die Ingenieure einen einzigartigen Fahrkomfort und Stabilität in der neuen 5er-Reihe geschafft.

Škoda Fabia

"Wie bereits der Roomster weist auch der neue Fabia eine besonders charakterstarke und markante Form auf. Der Kühlergrill ist nicht mehr als Rahmen ausgeformt, sondern voll in den Fahrzeugkörper integriert." So fasst der Designchef Jens Manske die optischen Veränderungen am neuen Škoda Fabia zusammen. Herr Manske hat völlig recht - der Fabia sieht nun ganz anders aus. Seine Premiere erlebte der Tscheche auf dem Genfer Automobilsalon 2007 und begeisterte sofort das fachkompetente Publikum. Markantes Design, größere Abmessungen, frische Technik und ein ausgesprochen günstiger Preis für bewahrte Qualität werden auch den skeptischen Kunden überreden.

Am neuen Modell haben die Ingenieure anscheinend kräftig gearbeitet. Der ab April 2007 erhältliche Fabia ist außen kaum größer (4,7 Zentimeter höher und 2,2 Zentimeter länger), im Innenraum aber deutlich geräumiger als sein Vorgänger. Es ist gerade die clevere Nutzung der gegebenen Grundfläche, die dem beliebten Kleinwagen ein deutliches Plus an Platz verleiht - spürbar mehr Knie- und Kopffreiheit gibt es nun im neuen Modell. Auch der Kofferraum hat an Volumen zugelegt. Dieser fasst nun für seine Klasse sehr üppige 300 bis 1163 Liter.

Serienmäßig gibt es eine elektronisch geregelte Klimaanlage, ein Audiosystem mit der Anschlussmöglichkeit für MP3-Player und iPod sowie einen Anschluss für GSM-Telefone mit Bluetooth-Funktion. Gegen Aufpreis gibt es die äußerst empfehlenswerten Nebelscheinwerfer mit integriertem Abbiegelicht und ein dynamisches Kurvenlicht.

Der Fabia wird in vier Ausstattungslinien angeboten: Classic, Ambiente, Sport und Elegance. Mit der Basisausstattung bekommt der Käufer die obligatorischen Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags sowie ABS und Wegfahrsperre. In der Spitzenausstattung verwöhnt der Hersteller mit einer Klimaanlage von Climatronic und 15 Zoll großen Metallfelgen.

Auch die Motorenpalette dürfte für jeden Anspruch etwas Passendes bieten. Der Fabia geht gleich mit sieben Motorvariationen an den Start - vier Benzin und drei Diesel Aggregaten. Spitzenleistung von den Benzinmotoren bietet der 1,6-Liter-Motor, der stolze 77 kW oder 105 PS erbringt. Genauso viel leistet der 1,9-Liter Turbodiesel. Alle Aggregate übertragen ihre Kraft auf gut abgestufte und präzise geführte Fünfganggetriebe, nur den Spitzen-Benziner kann man optional mit einer Sechsgangautomatik haben. Während die Fahrleistungen des 60-PS starken 1,2-Liter-HTP und des 1,4-Liter-TDI fast ausschließlich für den Stadtverkehr ausreichend sind, vermitteln die beiden Top-Aggregate schon einen Hauch sportliches Temperament.

Fiat Bravo

Ein Neustart unter altem Namen? In nur 18-monatiger Entwicklungszeit hat Fiat den Nachfolger des unbeliebten Stilo auf die Räder gestellt. Bei der Namensfindung schraubte man einfach die Zeit zurück und gab dem neuen Werk den Namen des Vor-Vorgängers, der zwischen 1995 bis 2001 die italienischen Werke verließ: Fiat Bravo.

Die Namensgebung soll allerdings auch die Rückkehr zu den Wurzeln italienischer Automobilbaukunst symbolisieren. Begriffe wie Esprit, Eleganz, Sportlichkeit und mediterranes Flair kombiniert mit erschwinglichen Preisen sollen wieder mit der Marke Fiat assoziiert werden. Und in der Kompaktklasse gelingt dies mit dem Bravo auch.

Fiat Bravo Fiat Bravo

Das sportliche Design - insbesondere die geschwungene Seitenlinie - lässt den Fünftürer schon fast wie ein Coupé erscheinen. Die Frontpartie versprüht mit dem neugestalteten Kühlergrill und den tropfenförmigen Scheinwerfern einen Hauch von Eleganz. Gegenüber dem Stilo hat der neue Fiat Bravo doch am deutlichsten in der Größe zugelegt. Mit seiner Länge von 4,34 Metern ist er sogar noch ein Stückchen größer als der Golf. Dieses Wachstum dient dem größten Pluspunkt des Bravos: seiner Geräumigkeit. Selbst den Passagieren auf der Rückbank wird trotz der schnittigen Dachlinie noch ausreichend Platz geboten und seine 400 Liter Stauraum machen den Bravo zu einem urlaubstauglichen Gefährt. Klappt man die Rückbank ganz um, so wächst das Raumangebot sogar auf 1175 Liter an.

Der Innenraum ist aber nicht nur besonders geräumig, sondern besticht auch durch seine äußerst solide wirkenden Oberflächen und Materialien. Ein Blickfang ist hier das interessant geformte Cockpit. In einem sanften Bogen windet sich das Armaturenbrett um den Fahrer herum. Die darauf angebrachten Instrumente erinnern in ihrer klassisch runden Form an die Konzerntochter Alfa Romeo. Tacho und Drehzahlmesser lassen sich zwar nicht immer optimal ablesen, aber aus ihren tiefen Höhlen heraus sehen sie wirklich schick aus.

Der Fiat Bravo wird zunächst mit drei Motorvarianten ausgeliefert - ein 90 PS-Benziner und zwei Dieselmotoren mit 120 bzw. 150 PS. Ab Juni wird dann auch ein 1,4-Liter Benziner auch mit Turbo-geladenen 120 und 150 PS erhältlich sein. Besondere Aufmerksamkeit verdient jedoch der 120-PS-Diesel. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,3 Litern und einem Drehmoment von 255 Nm bei 2 000 Touren ist er einerseits sparsam und verfügt andererseits als Reisegefährt über ausreichend Kraft. Auf Sicherheit wurde beim Bravo besonders wertgeleget. Alle Modelle sind serienmäßig mit ESP, einer Berganfahrhilfe sowie sieben Airbags ausgestattet. Im Euro-NCAP-Crashtest erreichte der Bravo die maximale Punktzahl von fünf Sternen.

Jeep Wrangler

Eine fast geheimnisvolle Atmosphäre umhüllt die Premiere des neuen Wranglers. Bis vor kurzem wollte der Hersteller keine genauen Preise für die neue Allrad-Modellpalette nennen. Auch die technischen Daten des neuen Modells kamen etwas später als üblich. Aber die größte Frage, die die Fans lange Zeit beschäftigte, lautete: Was sollte so neu am neuen Jeep Wrangler sein, wenn das letzte Modell von 2006 bereits das Maximum an Motorleistung und moderner Technik bot?

Erstmalig zu sehen war der Offroad-Akrobat auf der Detroit Auto Show im Januar 2007 und da konnten sich alle überzeugen - der neue Jeep bietet mehr Leistung, mehr Komfort und Sicherheit, und deutlich mehr Fahrspaß als seine Vorgänger. Die Allrad-Ikone wuchs in der Länge um sieben, im Radstand um fünf und in der Breite um 18 Zentimeter. Und das sind die Zahlen nur für die Version mit den drei Türen. Erstmals im April 2007 führt der Hersteller auch einen Fünftürer ein. Der Riese heißt "Unlimited", hat gut 50 Zentimeter mehr Radstand (2,95 Meter gesamt) und eine Gesamtlänge von 4,75 Meter.

Die zwei Modellvarianten sind baugleich, wobei der Unlimited um 400 kg schwerer ist. An der Optik wurde wenig verändert - mächtig, rundlich, ohne den kleinsten Hauch von Modernismus oder Avantgarde. Die einzigen Veränderungen am Äußeren werden nur den echten Jeep-Kennern auffallen - die Front wurde vom Concept Car "Gladiator" übernommen und ist nun leicht angezogen.

Bereits das Modell 2006 bot eine üppige Sicherheitsausstattung, die für den neuen Wrangler um einiges aktualisiert wurde. Neben dem abschaltbaren Stabilitätsprogramm ESP und zahlreichen mehrstufigen Airbags (für Fahrer, Beifahrer und den Insassen) gibt es nun auch Seitenairbags und einen Bremsassistenten. Für den Fall der Fälle entwickelten die Jeep-Ingenieure auch ein Roll-Mitigation-System, das Wanktendenzen und Querkräfte des Fahrzeugs überwacht und genau abschätzen kann, ob ein Überschlag droht.

Das frühere Markenzeichen des Wranglers - das abnehmbare Hardtop - taucht zur Freude der Frischluft-Freunde auch in der neuen Version auf. Dies verleiht dem ansonsten ganz robusten Geländewagen zusätzlichen Komfort und einen Hauch Luxus. Dazu ganz passend gibt es die ausbaubaren Türen und die flach umlegbare Frontscheibe.

Am meisten hat sich allerdings unter der Haube getan - hier arbeitet nun ein starkes 3,8-Liter-V6 Triebwerk mit 208 PS Leistung. Der Hubraum ist 3.778 cm³ groß und ein maximales Drehmoment von 237 Nm gibt es bei 4.000 U/min. Die Motorenpalette wird nun auch von einem 2.8-4-Zylinder-Turbodiesel-Motor ergänzt. Die Leistung von 130 kW oder 177 PS verhilft dem Amerikaner zu einer Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h. Tempo 100 schafft der Wrangler in überzeugenden 11,7 Sekunden und als Sprit-Verbrauch gibt der Hersteller 10,9 Liter Diesel an.

Volkswagen Passat Blue Motion

Die Autowelt spricht nur noch von einem - CO2-Ausstoß. Die spritsparenden Modelle waren in den Augen der Kunden bis vor kurzem wenig ansprechend. Wegen der angeheizten Klimawandel-Debatte spielen inzwischen die dynamischen Aspekte des Fahrwerks keine so große Rolle. Deshalb sehen sich die großen Hersteller dazu gezwungen, in kürzester Zeit eine ganze Palette von umweltfreundlichen Modellen zu entwickeln. Als ein Ergebnis dieser Prioritäten-Umstellung entstand auch die BlueMotion-Serie von VW.

Der Passat BlueMotion, der seine Premiere beim diesjährigen Genfer Automobilsalon hatte, soll mit seinem 105 PS starken 1,9-Liter-Turbodiesel im Durchschnitt nur 5,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Die Sparsamkeit des neuen Modells ist ein Ergebnis aus der kontinuierlichen Feinarbeit am Antrieb, am Fahrwerk und an der Karosserie. Die CO2-Emissionszahlen machen sich sofort bemerkbar - 136 g/km gehören zu den niedrigsten Werten der europäischen Fahrzeuge. Mit einer Gesamtlänge von 4,77 m ist der Passat Blue Motion gleichzeitig auch eines der größten Automobile seiner Klasse.

Ein besonderer Akzent bei der Konstruktion stellt die Aerodynamik dar. Um diese zu verbessern, wurden die Kühlergrillverkleidung verändert und der Unterboden zusätzlich verhüllt. Das hat eine Optimierung des Luftwiderstandes von ganzen 12,2 Prozent zur Folge. Auch die tiefer gelegten Radhäuser verhelfen dem Passat zum sparsamen Spritverbrauch. Sogar die Reifen tragen zum Sparprinzip bei. Diese sind von einem besonders rollwiderstandsarmen Pneus umhüllt und unter erhöhtem Luftdruck gesetzt.

Der Motor gehört zu den Highlights der Automobilindustrie im Moment. Wie schon erwähnt, ist der Turbodiesel 105 PS stark. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 180 km/h und das maximale Drehmoment - bei 250 Nm. Für den besonders sparsamen Einsatz des Aggregates wurden verschiedenste Parameter des Vierzylinder-Direkteinspritzers geändert. Die Elektronik im Cockpit wurde ebenso auf "Sparmodus" abgestimmt - das Steuergerät gibt eine "Gangempfhelung" über die Multifunktionsanzeige ab, die eine optimale Schaltzeit ermöglicht. Dazu kommt eine längere Getriebeübersetzung ab dem dritten Gang, damit der Passat-Motor öfter und länger im maximalen Drehzahlbereich arbeitet.
Bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 15000 Kilometern verspricht der Hersteller gerade mal 11 Tankstopps pro Jahr oder 68 Euro Kraftstoffkosten pro Monat.

Citroën Picasso C4 (Fünfsitzer)

Ab dem Frühjahr 2007 gibt es einen echten Picasso für nur 20.700 Euro. Ein richtiges Schnäppchen - ja, sogar wenn wir nicht von Bildern, sondern von den altbekannten Vans der französischen Marke Citroën sprechen.

C4 Picasso C4 Picasso

Der neue Picasso C4 hat nun zwei Sitze weniger als sein größerer Bruder und positioniert sich in der Modellpalette der Franzosen zwischen dem Sieben-Sitzer Grand C4 Picasso und dem Xsara Picasso, der noch bis 2010 in Produktion bleibt. Die Citroën-Ingenieure waren durchaus fleißig und haben eine ganz neue Karosserie entworfen. Die fließenden Formen, der Dachspoiler und die riesigen Glasscheiben sorgen für einen sportlichen Look, der im Segment der Familien-Vans eher untypisch ist. Im Innenraum entpuppt sich der neue Picasso als ein richtiges Raumwunder: Zwei Handschuhfächer und zahlreiche integrierte Ablagen an allen Ecken sorgen für ausreichend Platz. Einen unvergleichbaren Panoramablick verschafft die bis ins Dach gezogene Frontscheibe. Die gute Aussicht war anscheinend unter den Prioritäten der Citroën-Architekten: diese wird von den in die A-Säule integrierten dreieckigen Fenstern und den großen Seitenscheiben erweitert.

Im Cockpit fallen sofort das zentral angeordnete Display und das Multifunktionslenkrad auf. Die etwas unklar beschrifteten Knöpfe sind zum Teil gewöhnungsbedürftig, nicht aber für alte Citroën-Fahrer. Der Kofferraum bietet ausreichend Platz für das Urlaubsgepäck der ganzen Familie - 500 Liter stehen hier zur Verfügung und wenn man die Rücksitze umklappt hat man gleich 1734 Liter Fassungsvermögen bei 1,87 Metern Ladelänge.

Ein Motorenquartett hat der Hersteller für den Start des Picasso C4 vorgesehen - zwei Benziner (1,8-Liter mit 92 kW/125 PS und 2,0-Liter mit 103 kW/140 PS) und zwei Diesel (1,6-Liter mit 80 kW/109 PS und 2,0-Liter-Diesel mit 100 kW/136 PS) stehen zur Wahl. Der kleine Diesel traf beim Vorgänger auf eine große Kundenresonanz und gilt auch hier als erste Wahl. Der Motor ist erstaunlich leise und verfügt über ausreichend Durchzugskraft. Das maximale Drehmoment von 240 Nm gibt es ab 1750 U/min und die Spitzengeschwindigkeit von 185 km/h kann durchaus überzeugen. Ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe kann man gegen Aufpreis haben. Auch aufpreispflichtig sind Extras wie die Luftfederung für die Hinterachse, die Modubox, ein rollender Einkaufswagen für den Kofferraum, eine separat aufklappbare Heckscheibe, eine Einparkhilfe und der Parklückendetektor, der bei langsamer Vorbeifahrt den Fahrer über den Schwierigkeitsgrad des Parkmanövers informiert.

Smart Fortwo

Ganze acht Jahre hat es gedauert, bis die zweite Generation des Smart an den Start geht. Dabei gibt es nun nur noch eine Modellreihe: den Fortwo. Dieser präsentiert sich nicht nur größer, sondern auch technisch gereifter.

Um ganze 20 Zentimeter wurde der Fortwo gestreckt. Dabei hatten die Ingenieure aus dem Hause DaimlerChrysler aber nicht alleinig den Komfort der Insassen im Sinn. Hintergrund sind zum einen die künftigen europäischen Vorschriften zum Fußgängerschutz, die vorne für ein paar Zentimeter mehr sorgten, sowie die amerikanischen Heckaufprallvorschriften, die dem Smart eine Verlängerung nach hinten einbrachten. Doch die Smart-Ingenieure nutzten diesen gewissermaßen erzwungenen Zuwachs gleich für einen um 55 Millimeter größeren Radstand und eine um 31 Millimeter größere Spurweite. Diese Veränderungen kommen zum einen dem um 50 Prozent vergrößerten Kofferraumvolumen und - was eigentlich noch wichtiger ist - der deutlich verbesserten Straßenlage zugute. Auf holperigen Landstraßen iegt der Smart nun viel ruhiger in der Spur, so dass sich nun niemand mehr vor Fahrten außerhalb der Stadt fürchten muss.

Für die Insassen hat sich das Raumangebot indes kaum verändert, aber der Fortwo trickst hier wie eh und je: Der Beifahrersitz ist ein Stück weit nach hinten versetzt und sorgt auf diese Weise für mehr Schulterfreiheit. Die Sitze selbst wurden völlig neu konstruiert und bieten einen guten Seitenhalt.
Ansonsten präsentiert sich der Innenraum nun etwas erwachsener als der seiner Vorgänger. Das Armaturenbrett ist nicht mehr ganz so spielerisch geschwungen, sondern glatt und gerade wie in anderen Kleinwagen. Gleich geblieben sind die runden Instrumente, die sich ganz einfach in Sichtrichtung drehen lassen. Ein kleiner Makel ist das Navigationssystem, dass sich nachträglich in den Smart einbauen lässt. Optisch passt dieses nicht wirklich zum Smart-Design.

An Motorleistung hat der Fortwo nun etwas zugelgt, damit er auch für Autofahrten außerhalb des Stadtgebiets gerüstet ist. Der Hubraum der Benzinmotoren wurde von 0,7 auf 1,0 Liter vergrößert - das macht einen Leistungszuwachs von 10 Prozent. So ist nun das Basismodell 61 PS stark, während sein stärkerer Bruder nun 71 PS leistet. Beide verbrauchen durchschnittlich 4,7 Liter auf 100 Kilometer. Daneben bringt Smart auch noch eine Turbo-Variante mit 84 PS auf den Markt. Dieser sprintet sogar in 10,9 Sekunden von null auf 100 und verbraucht lediglich 4,9 Liter.
Ein paar Wochen nach Verkaufsstart wird zusätzlich auch noch eine Dieselvariante erhältlich sein. Der Selbstzünder behält seine 0,8 Liter Hubraum bei und leistet 45 PS. Mit einem gemächlichen Sprintwert von 19,8 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h hinkt er zwar seinen Benzinerkollegen (145 km/h Spitze) etwas hinterher, doch wiegt das dafür der sparsame Durchschnittverbrauch von 3,4 Litern wieder auf.

Toyota Hilux

Der Multi-Billionen Konzern Toyota will im Modelljahr 2007 sein Geländewagen-Angebot auffrischen. Als Teil dieses Programms kommt pünktlich zum Frühlingsanfang auch die neue Version des bewährten Hilux auf den Markt.
Der Hilux ist ein Pick-Ur par excellance - geräumig, kräftig, aber auch nicht gerade sparsam, aufwendig und robust.

Für den Außenraum haben sich die Toyota-Stilisten für einige gezielte Veränderungen am Design der Konturen entschieden. Nun gibt es auf der Motorhaube eine Lufthutze, die den robusten, kraftvollen Look des Japaners verstärkt.

Weiterhin sind die gut bekannten Karosserievarianten zu haben - Single-, Extra- und Double Cab. Letztere bietet genügend Platz für Fünf. Im Innenraum hat sie einiges an Luxus zu bieten. Die Cowboys werden hier mit Lederausstattung, Sitzheizung und DVD-Navigation verwöhnt. In dieser Atmosphäre vergisst man schnell, dass man eigentlich in einem Geländewagen sitzt.
Der neue Hilux ist bestens für den alltäglichen Arbeitseinsatz gerüstet. Er wartet mit einer großzügigen Ladeflächentiefe von 2.315 Millimetern sowie einer Nutzlast von bis zu 1.085 Kilogramm auf. Auch das Motorenangebot wurde kräftig überarbeitet. Neben dem verstärkten 2,5-Liter D-4D gibt es nun einen überaus leistungsfähigen 3,0-Liter Turbodiesel mit Common-Rail Direkteinspritzung. Dieser liefert eine Spitzenleistung von 171 PS oder 126 kW aus einem Hubraum von 2.982 cm³ und einem Verhältnis Bohrung / Hubraum von 96,0 x 103,0 Millimetern. Die Extra- und Double Cab-Versionen verfügen außerdem über einen zuschaltbaren Allradantrieb mit Geländeuntersetzung, der den Allradler auch auf unbefestigten Straßen äußerst stabil macht. Beim Diesel gibt es das maximale Drehmoment von 171 Nm ab 3.600 U/min.