500.000 Prius müssen auch in die Werkstatt    Februar 9, 2010

München, den 9. Februar (k-a) Die Probleme bei Toyota scheinen kein Ende zu haben. Nachdem eine Reihe von Automobilen zurück in die Werkstatt zum Austausch des Gaspedals musste, wurden jetzt auch Fehler bei dem Stolz der Japaner – dem Hybrid-Modell Prius – entdeckt. Diesmal geht es um das Design der Bremse. Die neue Rückrufaktion wurde am letzten Dienstag bekannt gegeben. Davon betroffen sind ungefähr 500.000 Autos. Die meisten davon sind von der aktuellen dritten Generation des Hybrid-Modells.
Zu der aktuellen Rückrufaktion kam es nachdem sich mehr als 200 Prius-Besitzer in den USA davon beschwert haben, dass es beim Treten des Bremspedals auf unebenen Straßen oder bei Schlaglöchern bis zur eigentlichen Bremsung zu einer Verzögerung kommt. Der Hersteller wird das Problem durch ein Software-Update lösen.
Nur zur Erinnerung: Der Rest der Toyota-Modelle wurde wegen Probleme mit dem klemmenden Gaspedal und verhakender Fußmatte zurückgerufen. Seitdem steht der größte Automobilhersteller der Welt unter massiver Kritik. Die Antwort: „Wir nehmen die Sicherheit unserer Kunden ernst. Wir haben die neue Rückrufaktion beschlossen, weil die Sicherheit unserer Kunden für uns oberste Priorität hat“. (k-a)