mobile.de - Deutschlands größter Fahrzeugmarkt AutoteileStore.com
Volkswagen
VW Logo VW Cross Polo VW Eos VW Eos VW Eos VW Fox VW Fox VW Golf VW Golf Variant VW Golf Jetta VW New Beetle VW New Beetle VW New Beetle VW New Beetle Cabrio VW New Beetle Cabrio VW New Beetle Cabrio VW Passat R36 VW Phaeton VW Polo GTI VW Sharan VW Sharan VW Sharan VW Touareg VW Touareg VW TouranCross VW Tourareg VW Tourareg VW Tourareg

Geschichte

Der Volkswagen-Konzern ist einer der größten Fahrzeughersteller der Welt und der größte Automobilproduzent Europas. Der Weltmarkt-Anteil des Unternehmens übersteigt 9%. Zum Konzern gehören einige der populärsten Automobilmarken wie Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Seat, Škoda und natürlich Volkswagen.

Das Unternehmen blickt auf eine mittlerweile 70-jährige Geschichte zurück.

Alles beginnt mit der Idee Hitlers, das deutsche Volk zu motorisieren. Es schwebt ihm die Konstruktion eines Autos vor, das 100 km/h Dauergeschwindigkeit auf der Autobahn halten kann. Den Auftrag für den Bau eines Prototypen erhält 1934 der Ingenieur Ferdinand Porsche.

Am 28. Mai 1937 wird die "Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH“ gegründet, von der das neue Fahrzeug produziert werden soll. Ende des Jahres erhält der Volkswagen seine endgültige technische und optische Gestalt, und die Vorserie VW 303 wird in Auftrag gegeben.

Am 26. Mai 1938 verlassen die ersten drei Modelle das neu gebaute Werk in Wolfsburg. Diese nennt die New York Times ironisch "the beetle“ (der Käfer), was sich in den Folgejahren als Kosename des Automobils durchsetzen wird.

Die Fabriken des neuen Herstellers müssen aber auf Kriegsproduktion umgestellt werden und der Beetle kann immer noch nicht die Serienproduktion erreichen.

Mitte Juni 1945 geht die Zuständigkeit für das zu zwei Dritteln zerstörte Volkswagen-Werk auf die britische Militärregierung über. Nach einigen erfolglosen Versuchern, die Fabriken an heimische Unternehmen zu verkaufen, übernimmt Major Ivan Hirst die Leitung. Der britische Kriegsveteran ist von dem Tatendrang der VW-Mitarbeiter, die ohne Rücksicht auf Geld und Leben um den Erhalt des VW-Werkes kämpfen, beeindruckt. Die Produktion kann sofort beginnen und in kürzester Zeit entwickelt sich ein funktionierendes Händlernetz sowie ein gewisses Exportgeschäft.

1948 wird Heinrich Nordhoff Generaldirektor und 1949 kommt das Unternehmen unter Treuhandschaft des Bundes und des Landes Niedersachsen. Das einzige Modell der Marke, der Käfer, wird unter der Leitung von Nordhoff ständig verbessert und verfeinert. Der Verkaufserfolg lässt nicht lange auf sich warten und 1950 ist das VW-Werk von den entwirtschafteten Gewinnen vollständig instandgesetzt.

Am 1.10.1952 erscheint auch das neue Modell des Herstellers. Dieses basiert vom Design her auf dem Käfer, bietet aber eine stärkere Motorisierung und modernere Technik. Der Wagen wird wegen der vielen Komfort-Extras (weiche Federung, Teilsynchrongetriebe, stabile Stoßstangen und breitere Reifen) zu einer absoluten Verkaufssensation. Am nächsten Jahr bekommt der Motor eine weitere Leistungsspritze und bietet nun 30 PS. Somit ist der neue Käfer in seiner Leistung absolut wettbewerbsfähig, im Preis bleibt er aber unschlagbar. 1955 rollt bereits der einmillionste Wagen vom Band des Werkes in Wolfsburg.

Mitte der 50er Jahre unternimmt die Firma Export-Kurs. 1955 wird die Vertriebsgesellschaft "Volkswagen of America, Inc.“ in Englewood Cliffs, New Jersey, gegründet. Gleich am nächsten Jahr erwirbt das Unternehmen auch erste Aktienanteile von "South African Motor Assemblers und Distributors Ltd. (SAMAD).“

Die nächste Käfer-Generation, der "Rechteckkäfer, erscheint am 1.8.1957 mit großem Heckfenster und vergrößerter Heckscheibe. Das Problem des neuen Modells liegt aber in der technischen Ausstattung. Zu dem Zeitpunkt ist der Konkurrenzkampf auf dem europäischen Automobil-Markt unter den deutschen Herstellern am härtesten. Mit den stärkeren Konkurrenten – dem Prinz 30 von NSU, dem BMW 700, dem Lloyd Arabella und dem DKW Junior – kann der Volkswagen nicht mithalten. Nordhoff reagiert umgehend und veranlasst die Erhöhung der Motorleistung des neuen Käfers auf 34PS. Dazu kommen auch ein größerer Kofferraum, Scheibenwaschanlage, asymmetrisches Licht sowie ein Vollsynchrongetriebe, womit der Käfer wieder konkurrenzfähig wird.

Gemäß dem am 21. Juli 1960 erlassenen Volkswagen-Gesetz werden 60 Prozent des Gesellschaftskapitals veräußert. Die Aktienteile werden an der Börse zu einem Kurs von je 350 DM ausgegeben und die Firma benennt sich in "Volkswagenwerk Aktiengesellschaft“ um.

Am 17. Januar 1964 wird die "Volkswagen de Mexico, S.A. de C.V.“ gegründet, in der vorwiegend Automobile für den amerikanischen Markt gebaut werden sollen. Dieser Schritt der Unternehmensführung mag vielen Experten überraschend und nicht gerade erfolgversprechend scheinen. Als aber die Volkswagen de Mexiko einen Marktanteil von 21,8% erreicht, überzeugen sich alle in der Richtigkeit der Entscheidung.

1965 übernimmt die Volkswagen AG die Auto Union GmbH von Daimler-Benz. Mit Audi erwirbt der Konzern auch eine zweite Marke in sein Angebot, worin 1969 auch das Unternehmen NSU integriert wird.

Im August 1970 wird ein neues Käfer-Modell vorgestellt – der VW 1302. Dieser ist mit einer raumsparenden Federbein-Vorderachse sowie einer Schräglenker-Hinterachse ausgestattet. Der VW 1302 ist kein billiges Fahrzeug, bietet aber eine vollständige Komfort-Ausstattung, so wie eine gestärkte Motorleistung (50 PS), einen größeren Kofferraum und eine beachtliche Beschleunigung. Mit dem neuen Modell gelingt es dem Unternehmen, den legendären Produktionsrekord des Ford "Tin Lizzy“ zu brechen.

Als erstes Modell der neuen Fahrzeug-Generation geht der Passat im Mai 1973 an den Produktionsstart. Das Automobil überzeugt auf den ersten Blick - Fronantrieb, wassergekühlter 4-Zylinder-Motor, obenliegende Nockenwellen, Ganzstahl-Karosse und verschieden Motorstärken (55 PS bis 110 PS). Und gleich im nächsten Jahr erschient auch der Golf. Die Kompakt-Limousine ist eine richtige Verkaufssensation weltweit und etabliert den Hersteller als den führenden Automobilproduzenten auf dem europäischen Markt.

Für die Produktion der zweiten Generation des Golfs setzt Volkswagen neuste Produktionstechnik (Robotisierung) ein und baut sogar neue Werke (die Endmonateghalle 54).

In den folgenden Jahren erwirbt der Konzern auch weitere Produktionshallen und Vertriebsunternehmen weltweit, darunter - in Brasilien (1979), China (1982), Spanien (1986). Am 10. Dezember 1990 erhält die Volkswagen AG auch den Zuschlag für die Übernahme des tschechischen Herstellers Škoda. Somit ist auch der Weg zu den ost- und zentraleuropäischen Märkten gesichert.

Im Januar 1991 eröffnet der Volkswagenkonzern ein neues Designstudio im kalifornischen Simi Valley. Die ersten Arbeiten der Designer betreffen Studien für alternative Antriebsformen, wodurch die Emission von Schadstoffen minimiert werden kann. Vom neu eingerichteten Studio stammen auch die ersten Entwürfe von Fahrzeugen mit der Linienführung des VW-Käfers.

Der "Concept-1-Käfer“ erlebt sein Debüt bei der North American Motor Show 1994 und wird zu einer absoluten Sensation. "The futuristic new Beetle – the hit of the Detroit Show,“ lobt die Presse. Unter der Leitung seines neuen Vorsitzenden, Ferdinand Piëch, entscheidet sich der Vorstand, den neuen Käfer in der mexikanischen Stadt Puebla zu bauen. Erst im Januar 1998 wird der New Beetle auf der Detroit Motor Show erstmals offiziell vorgestellt und übertrifft gleich alle Verkaufserwartungen. Die Produktion von zunächst 260 Fahrzeuge am Tag muss noch im März des selben Jahres auf 500 Wagen erhöht werden.

Noch im Jahr 1994 führt der Hersteller, als Teil des neuen Programms zur Standort- und Beschäftigungssicherung, die Vier-Tage-Woche für die Beschäftigten der VOLKSWAGEN AG ein.

1998 kauft der Konzern auch die Luxusmarke Bentley auf, womit der Hersteller nun in allen Marktsegmenten präsent ist. In diesem Jahr erscheint auch der neue VW Lupo 3L TDI, der auch das erste in Serie gebaute 3-Liter-Auto auf der Welt ist.

Mit der Übernahme des schwedischen LKW-Herstellers "Scania AB“ im Jahr 2000 möchte Volkswagen seine Position auf dem internationalen Nutzfahrzeugmarkt ausbauen.

2004 gerät der Konzern jedoch in Schwierigkeiten und die Unternehmensführung kündigt einen umfassenden Restrukturierungsplan an. Als Teil dieser Sanierung wird der Golf IV vorgestellt, der aber am Anfang unter den erwarteten Verkaufszahlen bleit. Die Krise wird durch die skandalösen Verfehlungen einzelner Betriebsräte und die Verschwendung größere Summen des Unternehmenskapitals verschärft.

Erst durch die im Frühjahr 2005 neu eingeführten Modelle Passat und Fox kann der Konzern wieder in die Gewinnzone hochklettern. Die wirtschaftliche Lage der Marke bleibt aber instabil. Im September 2005 sind die Angestellten des Volkswagenwerkes im brasilianischen Sao Bernardo do Campo zu einem unbefristeten Streik angetreten, was für negative Schlagzeilen in der weltweiten Presse sorgte.

Seit Anfang 2005 ist die Porsche AG der größte Aktionär in dem Konzern.

Volkswagen aktuell

Das Neuheiten-Feuerwerk bei Volkswagen scheint kein Ende zu haben. Als Teil der jüngsten Wiederbelubungsstrategie führt der Hersteller eine ganze Reihe von neuen Modellen ein: Golf Plus, Touran, Passat, Fox, Polo mit Facelift und Passat Variant. Ab Frühjahr 2006 wird auch der neue Cabrio angeboten, und in Folge brachte VW noch den Cross Golf mit Offroad-Optik.

Dieser basiert auf dem Golf Plus und stellt ein Hybrid zwischen SUV und Kompakt-Van dar. Für die Konzeption des Modells, das ab dem 2. Februar 2007 auf dem Markt ist, ist die unternehmenseigene Abteilung für Veredlung und Spezailfahrzeuge, VW Individual, verantwortlich. Trotz seiner Optik ist der Wagen für den harten Geländeeinsatz nicht geeignet. Der Unterfahrtschutz und Seitenbeplankung dienen mehr dem robusten Look.

Der CrossGolf ist nun in allen Dimensionen gewachsen: das Fahrwerk ist um 20 Millimeter höher, die Räder sind 17 Zoll groß und auch in den sonstigen Abmessungen wurden einige Zentimeter addiert. Auch die Sitzposition der Passagiere ist nun um ganze 10 cm erhöht worden, die für eine bessere Rundumsicht sorgen. Je nach Position beträgt das Kofferraumvolumen zwischen 395 und 505 Liter. Die Basisausstattung ist wie bei allen neuen VW-Modellen üppig und enthält ein Lederlenkrad, Sportsitze mit integrierten Schubladen unter den Sitzflächen, Klimaanlage und ein kühlbares Handschuhfach. Serienmäßig gibt es auch Nebelscheinwerfer und Schlechtwegfahrwerk. Im Fond gibt es auch eine 230-Volt Steckdose und an den Lehnen der Vordersitze befinden sich Klapptische mit Getränkehälter. Vier Motorvarianten stehen zur Wahl. Der 1,4-Liter-TSI-Motor leistet 140 PS. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h schafft er in 9,4 Sekunden und die Spitzenleistung liegt bei 193 km/h. Als Alternativ-Aggregate stehen ein 1,6-Liter-Benziner mit 102 PS sowie zwei TDI-Motoren mit 1,9- bzw. 2,0-Liter-Hubraum und 105 bzw. 140 PS zur Verfügung.

Auch am Anfang des Modelljahres 2007 präsentierte VW den überarbeiteten Touareg. Nach eigenen Angaben hat der Hersteller 2300 Teile an ihm neu gestaltet oder ganz ausgetauscht. Vor allem die Fahrleistung soll davon profitieren, denn die meisten Änderungen fanden gerade unter der Haube statt. Neben den üblichen Diesel- und Otto-Motoren gibt es nun auch den ersten Acht-Zylinder der Marke mit Benzindirekteinspritzung. Der 4,2-Liter-Antrieb leistet 257 kW/350 PS und zeigt gerne ein wildes Temperament auf der Autobahn. Bei der gerade angeheizten CO2-Diskussion wird er aber mit seinem Durchschnittsverbrauch von 14 Liter pro 100 km nicht gerade zur ersten Wahl. Empfehlenswert ist dagegen die mittlere Variante – ein V6-Motor mit 165 kW/ 225 PS. Ihre Leistungsentfaltung ist absolut souverän und der Preis ist immer noch angemessen.

Am Außendesign fällt zunächst die völlig überarbeitete Frontpartie mit dem Chrom eingefassten Grill. Im Innenraum sind die Sitze auch neu und bieten viel Komfort. Für den Fall der Fälle hat der Hersteller einiges vorgesehen: Jeder Touareg ist mit einem Roll-Over-Sensor ausgerüstet, der einen drohenden Überschlag des Fahrzeugs rechtzeitig erkennt und automatisch die Gurtstraffer und die Kopfairbags aktiviert. Serienmäßig gibt es auch ESP und die automatische Distanzregelung ACC mit einem sog. "Front Scan,“ der den Vorausbereich beobachtet und den Fahrer informiert.

Tabellarische Übersicht

1933
Das NS-Regime legt einen Plan zur "Motorisierung des deutschen Volkes" vor
1937
Gründung der Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH
1938
Die ersten drei Modelle verlassen das Werk in Wolfsburg. Aufgrund der Umstellung auf Kriegsproduktion gehen die Fahrzeuge nicht in Serie
1945
Nach Kriegsende wird das Unternehmen der britischen Militärregierung unterstellt
1946
Wiederaufnahme der "Käfer"-Produktion
1949
Die Volkswagenwerk GmbH wird unter die Treuhandschaft des Bundes und des Landes Niedersachsen gestellt
1952
Eine neue Generation "Käfer" rollt vom Band
1955
Der einmillionste Wagen verlässt das Werk in Wolfsburg
Gründung der Volkswagen of America, Inc.
1960
Umwandlung der Volkswagenwerk GmbH in eine Aktiengesellschaft
1964
Gründung der Volkswagen de Mexico, S.A. de C.V
1965
Die Übernahme der Auto Union GmbH führt zur zweiten Konzernmarke Audi
1969
Integration des Unternehmens NSU in Audi
1972
Mit 15.007.034 montierten Käfern stellt VW den Produktionsrekord des Model T von Ford ein
1973
Produktionsstart für den "Passat"
1974
Produktionsstart für den "Golf"
1985
Namensänderung in Volkswagen AG
1995
Allianz mit Ford zur Produktion des "VW Sharan" bzw. "Ford Galaxy"
1998
Präsentation des "New Beetle" Übernahme von Rolls Royce (ohne die Namensrechte) und damit auch der Marke Bentley
1999
Verkaufsstart des ersten Dreiliter-Autos "Lupo 3L TDI)
2000
Eröffnung der "Autostadt" in Wolfsburg
2003
Endgültige Abtretung der Namensrechte an Rolls Royce an BMW Die bereits fünfte Generation des "Golf "erscheint
2005
Die Porsche AG erwirbt einen Anteil von ca. 21 Prozent der Stammaktien der VW AG
Der "VW Fox" löst den "Lupo" ab
VW erhält schlechte Publicity aufrund der Korruptionsaffäre im Aufsichtrat
2007
Porsche erhöht den Stammaktienanteil auf 30,9 %