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TVR
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Geschichte

Die Geschichte des britischen Sportwagen-Spezialisten beginnt im Jahr 1947. Der Name des neu gegründeten Unternehmens wird vom Vornamen des Ingenieurs Trevor Wilkinson abgeleitet – der Mann, der das Unternehmen ins Leben gerufen hat. Er begeistert sich seit jungen Jahren für den Motorsport und erfüllt sich mit der Gründung seiner eigenen Marke seinen größten Jugendtraum. Zwei Jahre danach kann er bereits sein erstes Fahrzeug der Öffentlichkeit vorstellen.

1956 beginnt auch der Export in die USA. Die ersten im Ausland verkauften Modelle sind mit einer Glasfaserkarosserie und "Coventry Climax"-Motoren ausgestattet. Den richtigen Durchbruch schafft aber die Marke im Jahr 1962, als zwei TVR beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und Sebring starten.

In eine richtige Sensation verwandelt sich der kurz nach den zwei Rallyes vorgestellte TVR-Griffith, der schnell zum richtigen Konkurrenten von Ferrari und Jaguar wird.

1970 verlegt der Hersteller seinen Sitz an die Bristol Avenue, wo die Automobile der Marke auch heute hergestellt werden. Gleich im selben Jahr startet auch die Produktion der berühmten M-Serie, die dem Unternehmen zu stetig steigenden Absätzen verhilft. Zu dieser gehören ein Coupé, ein Cabrio, ein dreitüriger Sportwagen und mit dem Turbo M das erste in Serie gefertigte Auto mit Turbolader.

1982 erlebt das Unternehmen einen Führungswechsel. Der neue Geschäftsführer ist der Ingenieur Peter Wheeler, der gleich mit seinem Amtsantritt eine Reihe von technischen Innovationen einführt (wie zum Beispiel der Rover-V8-Motor, mit dem alle Automobile der Marke seit 1982 ausgestattet sind).

1985 ist das Jahr einer Sensation – des 450 SEAC. Dieser ist nach dem Vorbild des Tasmin - eines der erfolgreichsten Modelle des Herstellers in den 80ern - gebaut. Der 450 SEAC bietet eine unschlagbare Fahrleistung – 324 PS aus einem Acht-Zylinder-Motor – und mit der extra-leichten Kevlar-Karosserie erreicht das Automobil eine Gewichtsersparnis von 150 kg. Mit diesem Modell beginnen auch die Jahre der richtig großen Erfolge für den Hersteller. 1989 erscheint der TVR Tuscan Challenge, der sich in Europa äußerst gut verkauft. Die richtigen Verkaufsschlager sind allerdings der erste moderne Griffith vom Jahr 1992 und der 1993 vorgestellte TVR Chimaera. Der Challenge stößt auf so große Begeisterung, dass der Wagen bereits bei seiner Vorstellung im Achtminutentakt bestellt wird.

In das im Jahr 1996 vorgestellte Modell Cerebra wird der erste selbstkonstruierte Motor eingebaut. Die lange Entwicklungs- und Test-Phase für den "Speed Eight"-Motor ermöglicht eine hohe Leistung und hohes Drehmoment, die für den Erfolg eines jeden Sportwagens von entscheidender Bedeutung sind.

Ein neuer technischer Rundumschlag gelingt dem Hersteller im Jahr 2000 mit dem Modell Tuscan. Er wird sofort zu einem der meistverkauften TVR-Fahrzeuge in der mittlerweile 50-jährigen Unternehmensgeschichte. Auch die Modelle Cerbera Speed 12, Tamora und Sagaris, die in den Jahren 2000 – 2004 entwickelt wurden, erzielen sehr gute Absätze und sorgen für das positive Image des Herstellers weltweit.

Heute ist TVR einer der wenigen britischen Sportwagen-Hersteller. Seit 2004 gehört die Marke dem russischen Multimillionär Nikolai Smolenski. Der Besitzer-Wechsel tut TVR gut und beschleunigt sichtlich die Weiterentwicklung der Modellpalette. Auch bei den neusten Fahrzeugen bleibt der robuste Stahlrohrrahmen als Basis für das Karosserien-Design.

Tabellarische Übersicht

1947
Gründung von TVR in Blackpool, England
1956
Beginn des Exports in die USA
1962
Erste Teilnahme an den 24-Stunden-Rennen in Sebring und Le Mans
1970
Umzug in die Bristol Avenue Start der Produktion der berühmten M-Serie
1985
Präsentation des 324 PS starken "450 SEAC"
1989
Fertigstellung des "Tuscan Challange"
1996
Präsentation des "Cerebra" mit dem ersten selbst konstruierten Motor
2000
Der neue "Tuscan" erscheint und entwickelt sich schnell zum Erfolgsmodell
2004
TVR wird vom russischen Multimillionär Nikolai Smolenski gekauft
Der "TVR Sagaris" geht in Serie