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Maserati
Maserati Logo Maserati Merak Maserati Sebring GT Maserati TipoB BJ1927 Maserati 460S Maserati Grand Sport Maserati Grand Sport Maserati MC12

Geschichte

Im Jahr 1914 gründen die vier Brüder Alfieri, Ettore, Bindo und Ernesto Maserati die Officine Alfieri Maserati S.p.A. Allerdings nicht zur Automobilherstellung, sondern als Rennteam und zur Zündkerzenfabrikation. Erst in den 20er Jahren fangen die Brüder an, Rennwagen auf Kundenwunsch herzustellen. 1926 startet Alfieri Maserati bei einem Rennen auf Sizilien mit einem selbst konstruierten Rennwagen mit dem Familiennamen als Fahrzeugbezeichnung. Dieser Tag ( der 25. April) gilt von nun an als Geburtsstunde der Marke. Als Firmenlogo dient der Dreizack des Neptun-Brunnens ihrer Heimatstadt Bologna.

Über einen langen Zeitraum hinweg produziert das Unternehmen ausschließlich Rennwagen. Zu den größten Erfolgen zählen die Siege bei den "500 Meilen von Indianapolis" 1939 und 1940 sowie der Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft 1957 mit Juan-Manuel Fangio.

1937 verkaufen die Brüder das Unternehmen an den italienischen Industriellen Adolfo Orsi. Während des Zweiten Weltkriegs wird das Unternehmen nach Modena verlagert und nach dessen Ende erweitert man die Produktpalette. Mit dem Maserati A6 entsteht der erste Sportwagen des Unternehmens, der zudem in einer zivilen Straßenversion erhältlich ist. Doch erst 1957 startet Maserati die Serienproduktion. Auf den legendären Maserati 3500 GT, folgen die Modelle Sebring, 5000 GT, Mistral, Mexico, Ghibli, Indy oder Khamsin. Neben diesen klassischen Sportcoupés und "Spydern" entstehen mit dem Merak und dem Bora auch zwei Mittelmotor-Sportwagen.

In den 70ern wechselt das Unternehmen gleich zweimal den Besitzer. Auf die Familie Orsi folgt die Marke Citroen als Eigentümer von Maserati, bevor das Unternehmen 1975 an den Industriellen Alejandro de Tomaso geht. 1981 wird der Biturbo vorgestellt. Dies ist ein sportlicher Zweitürer, der Maserati trotz anfänglicher Qualitätsprobleme das Überleben sichert kann. Er wird laufend verbessert und bis 1999 in vielen Varianten gebaut.

1989 beteiligt sich Fiat-Konzern an Maserati und übernimmt das Unternehmen 1993 dann ganz. 1997 wird es bei Ferrari eingegliedert. Zur Jahrtausendwende beginnt Maserati dann wieder im alten Glanz zu strahlen. Mit dem 3200 GT (1998), dem Spyder (2001), dem Coupé (2002) und dem Quattroporte (2004) bedient man nun wieder erfolgreich den Sportwagen- bzw. Sportlimousinenbereich. 2005 wird aufgrund eines Abkommens zwischen Fiat und General Motors wieder von Ferrari getrennt und liegt wieder vollständig in den Händen von Fiat.

Maserati aktuell:

Derzeit ist die Neuauflage des Quattroporte der einzige erhältliche Wagen in der Modellpalette der Nobel-Italiener. Doch auf dem diesjährigen Genfer Autosalon präsentierte Maserati seine neuste Kreation. Hier feierte der Gran Turismo seine Weltpremiere. Das Design des edlen Coupés stammt von den italienischen Spezialisten von Pininfarina, während unter der Motorhaube ein 4,2-Liter-V8-Benziner mit 298 kW/405 PS schlummert. Dieser wird aber erst im Herbst 2007 geweckt. Denn dann kommt der Maserati Gran Turismo in den Handel.

Maserati MC12 Maserati Quattroporte
Maserati Quattroporte

Tabellarische Übersicht

1914
Gründung des Rennteams Officine Alfieri Maserati S.p.A.
1926
Geburtsstunde der Marke Maserati
1937
Verkauf des Unternehmens an den Industriellen Adolfo Orsi
1947
Der erste straßentaugliche Sportwagen, der Maserati A6, wird fertiggestellt
1957
Beginn der Serienproduktion mit dem Maserati 3500 GT
1963
Maserati stellt den ersten Viertürer, den Quattroporte, vor.
1968
Maserati wird von Citroën gekauft
1975
Nachdem Citroën von Peugeot übernommen wird, wird Maserati an Alejandro de Tomaso verkauft
1981
Der erste Biturbo wird vorgestellt
1989
Fiat beteiligt sich an Maserati
1993
Vollständige Übernahme durch Fiat
1997
Fiat verkauft 50 % seiner Anteile an Ferrari (ebenfalls Teil des Fiat-Konzerns)
1999
Ferrari übernimmt die vollständige Kontrolle und macht Maserati zu seiner Abteilung für Luxuswagen
2005
Trennung von Ferrari: Maserati wird wieder vollständig von Fiat kontrolliert.