mobile.de - Deutschlands größter Fahrzeugmarkt AutoteileStore.com
KIA Motors
KIA Logo KIA Carens KIA Carens KIA Carens KIA Magentis KIA Opirus KIA Sorento KIA Sportage

Geschichte

Die koreanischen Autohersteller machen es sich nicht leicht – das Land ist heute der fünft größte Autoproduzent der Welt. Zu dieser beeindruckenden Statistik hat KIA Motors wesentlich beigetragen.

Der Name KIA basiert auf dem chinesischen Schriftzeichen ”ki“ - Aufstieg – und ”a“ für Asien. Wie ein ”Aufstieg aus Asien“ liest sich der kurze Name des Herstellers, so wie auch seine Unternehmensgeschichte.

1944 wurde ”Kyongseong Precision Industry“ gegründet, das 1952 in ”KIA Industry Company“ umbenannt wurde. 1961 startete das Unternehmen die Produktion des Motorrades C-100 und des Dreirad-Minilasters K-360.

1971 erschien der Lkw Titan, der so verbreitet ist, dass das Wort ”Titan“ in Korea immer noch als Synonym für Lastwagen verwendet wird. Zwei Jahre später ging das Unternehmen an die Börse und ein Jahr später rollte der erste in Korea entwickelte Pkw vom Band – der KIA Brisa – dessen Pick-up Version auch das erste koreanische Exportauto war.

KIA etablierte sich auch schnell als Symbol technischer Innovation – 1973 entwickelte der Hersteller den ersten koreanischen Benzin-Motor und 5 Jahre später auch den ersten Dieselmotor.

1987 erschien eine Legende in der Unternehmensgeschichte von KIA – der mit Ford und Mazda entwickelte Pride, von dem weltweit mehr als 2.000.000 Stück verkauft wurden und somit zum absoluten KIA-Topseller wurde.

Den heutigen Namen ”KIA Motors“ bekam das Unternehmen 1990. Im selben Jahr wurde auch das hochmoderne Automobilwerk in Hwasung eröffnet.

Der mittlerweile größte koreanische Automobilproduzent blieb allerdings von der asiatischen Finanzkrise Ende der 90er nicht verschont – der Konzern wurde vollständig von der Hyundai Business Group übernommen, aus der im Jahr 2000 die Hyundai Automotive Group hervorging. Trotzdem konnte die Marke die eingebüßte Stellung auf dem Weltmarkt nicht so leicht wieder herstellen. Erst 2003, mit den neuen Modellen Rio, Carens und Magentis konnten wieder Erfolge erzielt werden. Vor allem der europäische Markt rettete KIA von einer tieferen Finanzkrise – 2004 und 2005 wurde KIA zur schnellst wachsenden Automarke in Europa und KIA und sein Schwesterunternehmen Hyundai steigerten ihren gemeinsamen Marktanteil auf 2,44 Prozent.

Anfang des Jahres 2006 verlegte KIA Motors Deutschland seinen Sitz von Bremen nach Frankfurt, wo mitten in der City ein moderner KIA-Neubau entsteht, der ab Sommer 2007 neben der Deutschland- und Europazentrale auch ein neues Designerzentrum beherbergen wird.

KIA aktuell

Wenn es um Innovationen in der koreanischen Automobilindustrie geht, ist KIA bis heute eine treibende Kraft. Das Unternehmen verfügt weltweit über sieben hochmoderne Forschungs- und Entwicklungszentren; das jüngste davon wurde 2003 in Rüsselheim eröffnet, wo die Produktion für den europäischen Markt und die Entwicklung von Dieselmotoren beherbergt ist.

In 2007 will der älteste Automobilhersteller Koreas seine Modell-Palette weiter ausbauen. Der neue Kleinwagen Rio trägt zum Beispiel einen bekannten Namen, stellt aber eine völlig neue Version des beliebten Modells dar.

Der 1,4-Liter-Vierzylinder des Rio entwickelt 97 PS und ein Drehmoment von 215 Nm, was für eine Beschleunigung auf bis zu 184 km/h ausreicht. Tempo 100 erreicht der Koreaner in 12,3 Sekunden, die für seine Klasse wirklich überzeugend sind. Aber nicht nur die gute Motorleistung, sondern auch das Fahrwerk machen den Rio zu einem angenehmen Reisegefährten. Trotz seiner straffen, sportlichen Form nimmt er alle Straßenunebenheiten gelassen. Das Coupe bietet kein Luxus, dafür ist aber die Verarbeitung durchaus praktisch und bequem. Die Bedienung des Rio stellt keinerlei unlösbare Aufgaben und der Raumkomfort fällt sofort auf – die Sitze sind bequem und bieten ausreichende Seiten- und Beinfreiheit.

Zum Modelljahr 2006/2007 wurde auch der KIA Sorent gründlich überarbeitet. Das SUV aus Korea wird ab sofort mit kraftvollerem Motor, überarbeitetem Fahrwerk und einem aufgefrischten Design geliefert. Für den frischen Look des Allradlers sorgen die neuen Scheinwerfer, Rückleuchten, Radhäuser und Räder, sowie die neu gestalteten Front-, Heck- und Seitenschutzleisten. Der bisher 140-PS-starke Dieselmotor bekam eine kraftvolle Leistungsspritze und bietet nun 170 PS, die bei 3.8000 Umdrehungen anliegen. Gleichzeit steigt auch das maximale Drehmoment des Vierventilers um 14 Prozent von 343 Nm auf 392 Nm bei 2.000 U/min. Der Umgang mit dem Kraftstoff ist sehr sparsam: KIA gibt einen Durchschnittsverbrauch von 7,9 Liter Diesel je 100 Kilometer an. Ab Dezember 2006 ist der Sorento allerdings auch mit einem neuen 3,3-Liter-Sechszylinder erhältlich. Dieser leistet 241 PS und bringt somit 49 PS mehr auf die Straße. Beim Allradantrieb behält KIA die bisherige Zweiteilung bei. Die LX-Basismodelle des Sorento haben auch weiterhin einen zuschaltbaren Allradantrieb mit Geländeuntersetzung. Die hochwertige Ausstattung bietet serienmäßig ein elektronisch gesteuertes 4x4 System, das die Motorkraft variabel auf Vorder- und Hinterräder verteilt. Als Highlight des Allradantriebs gilt zweifelsohne die elektronisch gesteuerte Mehrscheiben-Ölbadkupplung im Verteilergetriebe.

Tabellarische Übersicht

1944
Gründung der Kyongseong Precision Industry
1952
Namensänderung in KIA Industry Company
1961
Die ersten KIA-Fahrzeuge C-100 (Motorrad) und K-360 (Minilastwagen)
1971
Präsentation des Erfolgs-Lkws Titan
1972
Der erste von KIA entwickelte Pkw rollt vom Band - der KIA Brisa
1973
Fertigstellung des ersten koreanischen Benzinmotors
1978
Fertigstellung des ersten koreanischen Dieselmotors
1987
Der legendäre KIA Pride feiert seine Premiere
1990
Umfirmierung in KIA Motors Corporation
1992
Gründung von KIA Motors America
1993
KIA produziert sein erstes SUV, den KIA Sportage
2000
Kia Motors wird von Hyundai übernommen
2007
Premiere des KIA C'eed