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Hyundai
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Geschichte

Der Name des koreanischen Automobilherstellers Hyundai Motor Company bedeutet Gegenwart-Automobile und die relativ kurze Geschichte des Unternehmens ist zweifelsohne durch ständige technische Evolution, moderne Designer-Ideen und erfolgreiche Manager-Strategien geprägt. Gegründet wurde die Hyundai Motor Company im Jahr 1967 von dem südkoreanischen Industriellen Chung Ju-Yung. Das erste Modell, das die Werke des Unternehmens verließ, war der in Lizenz gebaute Ford Cortina, die englische Variante des Ford Taunus. Doch bereits Anfang der siebziger Jahre entschloss man sich bei Hyundai, eigene Autos zu entwickeln. Das erste Modell, der ”Pony“, wurde zum ersten Mal auf dem 55. Automobilsalon in Turin vorgestellt. Es begeisterte Presse und Publikum, wurde auf Anhieb ein Erfolg und ebnete den Weg für den weiteren Fortschritt.

In den 80ern erweiterte sich die Produktpalette von Hyundai auf leichte Lkws, aber auch auf Schwerlastwagen und Busse. Anfang der 90er wurden die erfolgreichen Modelle Stellar und Sonata, sowie die Luxuslimousine Grandeur präsentiert, die sich schnell auf den Märkten in Europa und in den USA durchsetzten.

Ein wichtiges Jahr in der Unternehmensgeschichte von Hyundai ist 1998 als das Unternehmen den ebenfalls südkoreanischen Autohersteller KIA Motors übernahm.

Im Oktober 2005 kam es zu der Gründung des Joint-Ventures Global Engine Manufacturing Alliance (GEMA), an dem sich die Hersteller DaimlerChrysler, Mitsubishi und Hyundai beteiligen. Das neu gegründete Unternehmen produziert nun Motoren für die Firmen in der Allianz.

Heute ist die Hyundai Motor Group, die die Hyundai Motor Company, Kia Motor und zahlreiche weitere Unternehmen zusammenfasst, der siebtgrößte Automobilhersteller der Welt. Vor allem die Exportmärkte haben zu diesem Erfolg beigetragen, denn mittlerweile setzt Hyundai dort mehr als die Hälfte der Produktion ab. 1,9 Millionen Fahrzeuge mit der Makre ”Hyundai“ werden außerhalb Koreas hergestellt. Werke des Unternehmens gibt es mittlerweile in 11 Ländern – darunter in Ägypten, Malaysia, Pakistan, Russland, Taiwan und in der Türkei.

In der Bundesrepublik startete Hyundai 1991 und die Einfuhr der Fahrzeuge aus Korea übernahm die Hyundai Motor Deutschland GmbH mit Sitz in Neckarsulm. Mittlerweile zählt Deutschland zweifelsohne zu den wichtigsten und dynamischsten Märkten der Südkoreaner. Hierzulande wurden in den letzten Jahren ca. 420.000 Hyundais verkauft und der Marktanteil beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 1,55 Prozent. Rund 600 Autohäuser zählen zu den Vertragspartnern der Marke und bieten mit 12 Baureihen ein breit gefächertes Fahrzeugprogramm an – vom Kleinwagen Getz und dem Kompaktvan Matrix bis zur Oberklassenlimousine Grandeur, dem Familienvan Trajet und dem robusten Transporter H-1.

In einen großen Erfolg auf dem deutschen Markt verwandelte sich auch die Reise-Limousine Sonata, die bei der FIFA-WM 2006TM als Shuttle-Limousine für Spieler, Trainer und Funktionäre eingesetzt wurde. Hyundai war einer der offiziellen Sponsoren der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland und konnte dadurch seine Popularität weltweit erheblich erhöhen.

Hyundai aktuell

Koreas Nummer eins fährt immer auf der Erfolgsseite: Im ersten Halbjahr 2006 konnte Hyundai seinen Marktanteil mit zweistelligen Zuwachsraten auf 1,6 Prozent steigern. Als Garant für den Erfolg dient die breite Angebotspalette mit insgesamt zwölf Baureihen.

Der neue Getz glänzt vor allem mit inneren Werten. Kompakte Frontantrieb und Steilheck, sowie die hohe Sitzposition verschaffen dem Fahrer und Beifahrer nahezu perfekte Rundumsicht. Sein 2,46- Meter langer Radstand erlaubt einen freien Innenraum und verwöhnt mit verstellbaren Rücklehnen. Die Funktionalität und Ergonomie des Cockpits sind sehr gut – die übersichtlich geordneten Instrumente und Bedienelemente geben dem Fahranfänger keine Rätsel auf. Der Südkoreaner bietet ein äußerst sicheres Fahrverhalten, dass vor allem Fahranfängern Freude bereiten wird. Der komfortable Fahreindruck wird durch die gute Spurtreue und eine qualitative Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheibenbremsen vorn sowie 4-Kanal-ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBV). In der neuen Version steigt die Leistung des 1,1-Liter-Triebwerks von 63 auf 65 PS, der neue 1,4-Liter Benziner mit 95 PS ersetzt den bisherigen 1,3-Liter Motor mit 86 PS.

Und der Hyundai Accent bietet eine recht sehenswerte Ausstattung an Bord. Elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Nebelscheinwerfer oder Alarmanlage sorgen für überzeugendes Komfort. Der südkoreanische Hersteller kümmert sich aber auch ausreichend um die Sicherheit: Frontairbags, ABS, Kopfstützen und Dreipunktgurte auf allen Plätzen; die Seitenairbags bieten Schutz auch für Körper und Kopf. Der Innenraum des neuen Modells wirkt geschmackvoll und hell. Die Bedienelemente sind gut zu erreichen und die angenehm straffen Frontsitze bieten guten Seitenhalt: Jeder Fahrer findet hier die richtige Sitzposition.

Tabellarische Übersicht

1967
Gründung der Hyundai Motor Company
1976
Fertigstellung des ersten selbstentwickelten Modells Pony
1982
Produktionsstart des Pony 2
1990
Entwicklung der weltweit ersten kompakte Wirbelstrombremse.
1991
Beginn des Exports nach Deutschland Gründung der Hyundai-Zentrale in Neckarsulm
1993
Einführung der neuen N-Serie
1998
Übernahme des südkoreanischen Autoherstellers KIA Motors
2005
Gründung der Global Engine Manufacturing Alliance (Hyundai, DaimlerChrysler, Mitsubishi)