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Ford
Ford Logo Ford T (Tin Lizzy) Ford T (Tin Lizzy) Ford Thunderbird 1955 Ford Thunderbird 1966 Ford Mustang 1964 Ford Mustang 1968 Ford Thunderbird 1976 Ford Escort Ford Fiesta 1976 Ford Thunderbird 1988 Ford Fusion und Fiesta Ford CMax Ford CMax Ford Fiesta Ford Focus Ford Focus Ford Focus Cabriolet Ford Focus Cabriolet Ford GT Ford GT Ford Ka Ford Maverick Ford Mondeo Ford Mondeo Ford Mondeo Ford SMax

Geschichte

Die Ära FORD beginnt mit dem Namen Henry Fords. Geboren am 30. Juli 1863 in Dearborn, Michigan, interessierte er sich schon als Kind leidenschaftlich für Technik. Er wurde zunächst Maschinist und später leitender Ingenieur bei der "Edison Illuminating Company" in Detroit. Das erste Fahrzeug mit dem Namen "Ford" entstand im Jahr 1892 und 1903 gründete Henry Ford zusammen mit 12 weiteren Investoren die "Ford Motor Company". Der Anfang ist bescheiden – der Anfangskapital betrug nur 28.000 US-Dollar und in den ersten sechs Jahren produzierte das Unternehmen nur einige wenige Autos im Werk an der Mack Avenue in Detroit.

Das Modell, das das Ende der ruhigen Zeiten darstellte, hörte auf den Namen ”Tin Lizzie“. Es verließ das Ford-Werk 1908. Die ”Tin Lizzie“ übertraf sogar die mutigsten Erwartungen – 1918 waren die Hälfte aller Autos in den USA ein ”Modell T(in Lizzie)“ und bis 1927 wurden davon 15 Mio. Exemplare verkauft

Der starke Wettbewerb auf dem amerikanischen Markt zwang Henry Ford innovative Ideen schnell einzusetzen, um die Produktivität seiner Werke zu optimieren. So kam es zu einer revolutionären Erfindung – die Einführung der ersten Fertigungsstraße mit austauschbaren Teilen. Die neue Technologie war ein großer Durchbruch – so konnten die Autos viel günstiger und qualitativer gebaut werden.

1917 begann Ford mit der Produktion von Traktoren mit dem Markennamen ”Fordson“ (aus Henry Ford and Son), die sich auch erfolgreich auf den Markt durchsetzten.

Der schnelle Erfolg des Konzerns beruhte auf der unerschöpflichen Energie und Pragmatismus des Gründers. Er sagte oftmals: ”Die meisten Menschen verwenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken.“ Aber Henry Ford war nicht nur als großer Unternehmer bekannt, sondern auch als ein sehr sozial engagierter Mensch: In seinen Werken waren die sozialen Bedingungen vorbildlich - es gab höhere Löhne bei geringerer Arbeitszeit. Darüber hinaus stellte er den Großteil seines Vermögens gemeinnützigen Stiftungen zur Verfügung.

Am 1. Januar 1919 übernahm der Sohn Henrys – Edsel – die Führung des Konzerns. Die 1920er wurden für Ford Motor Company Jahre des Abstiegs – die Firma verlor kontinuierlich an Marktanteil an den Großkonkurrenten General Motors und Chrysler. Die Herstellung preisgünstiger, einfacher Fahrzeuge stellte sich nicht mehr als profitabel heraus.

Ein Durchbruch schaffte Ford durch den Aufkauf der Lincoln Motor Company in 1922, die in der Produktion von Luxuslimousinen spezialisiert war. Ford konnte somit schnell wieder als Marktführer zurückkehren.

1955 wurde Ford in eine Aktiengesellschaft umstrukturiert. 1964 wurde die bisher immer profitable Traktorenproduktion aufgegeben, wurde aber 1981 durch den Aufkauf des großen amerikanischen Herstellers New Holland wieder belebt. Und 1991 verkaufte Ford die Sparte endgültig dem FIAT-Konzern.

Mit der Übernahme der Firma Jaguar im Jahr 2000 wurde die Ford Motor Company zu dem weltweit drittgrößten Automobilhersteller nach General Motors und Toyota. Zu dem Konzern gehören heute die Marken: Aston Martin, Jaguar, Mercury, Land Rover, Lincoln, Volvo. 1996 erwarb die Ford Motor Company einen Kontrollanteil von 33,4% der Stammanteile von Mazda und ist seitdem der Mutterkonzern der Mazda Motor Company. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen Ersatzteile unter der Marke Motorcraft und bis vor kurzem war die Ford Motor Company Hauptaktionär in der Autovermietung Hertz und der Discount-Werkstättenkette Kwik-Fit.

Durch eine falsche Marketingpolitik geriet der Ford-Konzern seit dem Jahr 2000 in eine schwere Krise. Das Unternehmen konzentrierte sich vor allem auf die Produktion der sog. SUV (Sports Utility Vehicle) und überließ den Markt für kompakte Pkw ausländischen Unternehmen. Mit der sich immer verschärfenden Ölkrise und steigenden Steuern erschwerte sich aber der Verkauf der Großlimousinen. In den letzten Jahren sieht sich nun Ford mit anhaltenden Auslastungsproblemen seiner Werke und einer gnadenlosen Rabattschlacht mit den anderen Wettbewerbern auf dem amerikanischen Markt.

Ford – Deutschland

Vor 75 Jahren startete das Ford-Unternehmen in Deutschland. Schauplatz damals: der Berliner Westhafen. Die damals angemieteten Hallen sind bis auf den heutigen Tag nahezu im Originalzustand erhalten geblieben.

Zunächst montierten dort 37, am Ende des Jahres 1929 aber schon über 100 Mitarbeiter.

Seit dem Start vor 75 Jahren hat die Ford-Werke AG über 30 Millionen Pkw in Deutschland produziert, darunter populäre Dauerbrenner wie den Ford Eifel, den Buckel-Taunus, seine Nachfolger 12M (”Weltkugel“) und 17M (”Badewanne“), den legendären Ford Capri, den futuristischen Ford Sierra und den Europas erfolgreichsten Kleinwagen – den Ford Fiesta. Aus dem Kleinbetrieb in Berlin ist ein Automobilhersteller geworden, der in Deutschland am Stammsitz Köln und im Sarlouis, und mit den Visteon-Komponentenwerken auch in Wülfrath, Düren und Berlin präsent ist. Die deutsche Tochtergesellschaft des amerikanischen Großkonzerns beschäftigt heute mehr als 40.000 Mitarbeiter.

Als erfolgreichstes Modell der deutschen Sparte gilt zweifelsohne der Ford Escort mit 6.473.852 produzierten Einheiten in den Jahren zwischen 1970 und 1998. Das Unternehmen ist stolz auf die hohe Produktivität seiner Werke: für den Bau eines Motors werden heute etwa nur noch 2,3 Stunden benötigt. Damit erzielt Ford im internationalen Produktivitätsvergleich einen herausragenden Platz.

Als erfolgreichstes Modell der deutschen Sparte gilt zweifelsohne der Ford Escort mit 6.473.852 produzierten Einheiten in den Jahren zwischen 1970 und 1998. Das Unternehmen ist stolz auf die hohe Produktivität seiner Werke: für den Bau eines Motors werden heute etwa nur noch 2,3 Stunden benötigt. Damit erzielt Ford im internationalen Produktivitätsvergleich einen herausragenden Platz.

Unter der Leitung des Design-Teams in Köln-Merkenich und Dunton führte Ford Ende der 90er-Jahre mit dem Ford Ka und dem Ford Focus das bahnbrechende ”New-Edge Design“ ein, das mittlerweile zu den wichtigsten Designer-Richtungen in der Automobil-Branche zählt. Es basiert auf dem Aero-Design der 80er- und 90er Jahre, erzielt seine formale Spannung jedoch durch den bewussten Wechsel zwischen runden und kantigen Formen.

Ein wichtiges Jahr in der Geschichte der Ford-Werke AG ist 1999. In diesem Jahr läuft das 30.000.000 Fahrzeug vom Band – der Wagen ist ein türkis-blauer Fiesta. Und 2004 feiert das neue Modell des absoluten Bestsellers sein Debüt auf dem Pariser Automobilsalon. Im selben Jahr ändert Ford-Deutschland seine Gesellschaftsform von AG in GmbH.

Faszination Ford

Das Automobildesign der vergangenen Jahre prägte Ford mit revolutionären Formen und neuen Impulsen – Kunst und Technik vereinen sich in den neuen Modellen des von Henry Ford gegründeten Unternehmens.

Nachdem 2005 Ford mit der Komplettierung der Focus-Reihe fertig war, folgte 2006 die Kür mit emotionalen Nischenmodellen wie dem sportlichem Focus ST mit 225-PS-Turbomotor. Der neue Ford Focus ST stellt als Topmodell der Bestseller-Serie speziell für sportlich orientierte Autofahrer ein einzigartiges Angebot dar, der sich aber auch im Alltag jederzeit bewährt. Für den Design war, wie auch für alle anderen europäischen Modelle, das Team RS verantwortlich. Seine Arbeit ist mehr als überzeugend – das Fahrzeug ist außergewöhnlich und begeistert nicht nur mit seinen Fahrleistungen, sondern auch mit zahlreichen attraktiven Detaillösungen. Das Markenzeichen des Designs ist die Kombination aus überragender Dynamik und ausgesprochen eigenständigem Fahrzeugcharakter.

Der 2,5 Liter-Fünfzylindermotor ist ein überaus kompaktes Aggregat. Seine Höchstleistung von 166 kW (225 PS) erreicht der turbo aufgeladene Motor bei 6.000 U/min. Das Drehmomentmaximum von 320 Nm steht kontinuierlich von 1.600 U/min bis 4.000 U/min zur Verfügung.

Wirklich verführerisch zeigt sich auch die Serienausstattung des Ford Fusion: elektrisch beheizbare Spiegel, Fensterheber, Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, Alufelgen, Klimaanlage und die bereits zum Markenzeichen gewordene Plus-Ausstattung mit Multifunktionsbox und DVD-System. Die Platzverhältnisse sind sogar für die Klasse der Luxus-Limousinen großzügig. Vorne sitzen Fahrer und Beifahrer bequem und leicht erhöht, damit sie sich eine gute Übersicht verschaffen können. Auch hinten lässt es sich aushalten.

Bei der Antriebstechnik verlässt sich Ford auf die bekannte Fiesta-Motorenpalette. Eine gute Wahl ist das Topmodell Fusion 1.6 mit 74 KW / 100 PS. Mit ihm ist der Fronttriebler angenehm flott unterwegs. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft er in den für seine Klasse überzeugenden 10,9 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit von 178 km/h enttäuscht auch nicht.

Tabellarische Übersicht

1903
Gründung der Ford Motor Company
1908
Fertigstellung des Model T (Tin Lizzy)
1913
Einführung der Fließbandtechnik in die Produktion
1917
Gründung der Marke Fordson für Traktoren
1918
Die Hälfte aller in den USA gefahrenen Autos ist ein Model T
1922
Übernahme der Lincoln Motor Company
1945
Henry Ford II. übernimmt die Geschäftsleitung
1955
Umfirmierung in eine Aktiengesellschaft Präsentation des Thunderbirds
1964
Der legendäre Ford Mustang erscheint.
1979
Ford übernimmt 25% der Anteile an Mazda
1989
Übernahme von Jaguar
1991
Verkauf der Traktorensparte an Fiat
1996
Der 250-millionste Ford rollt vom Band
1999
Übernahme der Automobilsparte von Volvo
2000
Kauf der Marke Landrover von BMW