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Daihatsu
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Geschichte

In 2007 blickt der Autohersteller DAIHATSU auf eine 100-Jahre lange Erfolgsgeschichte zurück. Die DAIHATSU Motor Company ist somit einer der ältesten Automobilhersteller Japans und eindeutig der älteste Kleinwagen-Hersteller in Asien.

Der Konzern hat sich heutzutage als angesehener Autohersteller für Kompaktwagen mit der besonderen Spezialisierung im Bereich der Minicars etabliert. ”We make it COMPACT“ ist der globale Firmen-Slogan des Unternehmens und er drückt am besten die Produktionsphilosophie von DAIHATSU aus – Kompaktwagen für alle Autonutzer verfügbar zu machen.

1907 wurde die Hatsudoki Seizo Comapany gegründet, die später zu DAIHATSU wurde. Die Hatsudoki Seizo Company hat sich allerdings zuerst in der Produktion von Gasmotoren spezialisiert. Im Jahr 1930 verlässt ein erstes Dreirad-Nutzfahrzeug mit Benzinmotor – der Typ HA – die Fabrik des Unternehmens; und 1933 folgt ihm ein Dreirad-Personenwagen - der DAIHATSU GO.

Im April 1938 baut die Hatsudoki Seizo Company das erste Fahrzeug mit vier Rädern – das ist ein Lieferwagen mit der Typenbezeichnung HA.

Das erste Fahrzeug, das von der Hatsudoki Seizo Company nach dem Zweiten Weltkrieg produziert wird, ist wieder ein Dreirad-Personenwagen, der den Namen BEE trägt. Das Modell BEE hat zwei Zylinder und 1000 ccm. Das neue Modell wird schnell zu einem Renner der Seizo Company, so dass das Unternehmen seine Produktion in den Jahren 1949 –1951 verdoppeln kann. 1958 erscheint das Modell Midget, das sogar heute noch in Produktion ist.

1958 eröffnet die Hatsudoki Seizo Company die erste Fabrik in Osaka-Dai und seitdem tragen die Automobile des Unternehmens den Namen Daihatsu. Der Name setzt sich aus dem Ort ”Osaka-Dai“ und der japanischen Bezeichnung für Motorenwerk - ”Hatsudoki“ zusammen.

1966 gewinnt zum ersten Mal ein DAIHATSU den japanischen Grand Prix – das erfolgreiche Modell heißt Fellow und geht noch im selben Jahr in die Serienproduktion. Im Jahr 1967 verlassen stolze 236.000 Automobile die Fabriken von Daihatsu in Ikeda und Osaka-Dai. Damit etabliert sich das Unternehmen als der wichtigste Autohersteller Japans neben Toyota. Die Geschichte des Konzerns entwickelt sich seitdem mit einem dynamischen Tempo – im Jahr 1970 wird DAIHATSU zum weltweit größten Hersteller von Elektrofahrzeugen und 1977 wird in Japan das neue Modell Charade präsentiert, das schnell zum Presse- und Publikumsliebling wird. 1981 gewinnt ein Charade die Rallye Monte Carlo in der Klasse bis 1000 ccm. Das ist aber nur der Anfang einer Siegesserie für den Charade und im nächsten Jahr wird er bei der Safari Rallye wieder preisgekrönt.

Mittlerweile ist DAIHATSU auch auf dem europäischen und amerikanischen Markt präsent. 1979 eröffnet der Hersteller in Brüssel ein zuständiges Office und noch im selben Jahr wird in Deutschland das Modell Charade vorgestellt.

1997 feiert das Unternehmen sein neunzig-jähriges Jubiläum. Dabei wird eine neue Firmen- und Produktionsphilosophie formuliert: das Fundament der Geschäftstätigkeit werden in Zukunft kleine, sparsame Autos mit klarer ökologischen Ausrichtung bilden. Im Dezember 1998 wird DAIHATSU zum Tochterunternehmen des führenden japanischen Herstellers Toyota.

DAIHATSU heute

Der japanische Kleinwagen-Spezialist blickt auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Entgegen dem allgemeinen Trend auf dem Markt stiegen die Zulassungszahlen in diesem Zeitraum um 24 Prozent und der Marktanteil in Deutschland erhöht sich von 0,27 auf 0.32 Prozent. Die Spezialisten meinen, dass der Erfolg darauf zurückzuführen sei, dass sich DAIHATSU auf sein Kerngeschäft konzentriert.

Seit nunmehr 25 Jahre bricht der DAIHATSU Cuore die Herzen der Frauen und solcher Autofahrer, die ein günstiges Fortbewegungsmittel für die Stadt brauchen. Der Cuore bietet einen seltenen Luxus in seiner Preisklasse an – der Vier-Stufen-Automat, der vor allem die Stadtfahrten annehmlich gestaltet und zügige Ampelstarts erlaubt. Immer wieder erstaunlich ist es, wozu der 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner fähig ist. Der Cuore wiegt als Dreitürer schlanke 730 kg und lässt sich entsprechend zügig durch Großstadtschluchten steuern.

Mit einem Facelift hat DAIHATSU den Terios aufgefrischt. Es gibt den kleinen viertürigen SUV mit Zwei- oder Vierradantrieb, beide mit 1,3-Liter und 86 PS. Das beliebte Motiv – robuste Optik, opulentes Raumangebot und Allradantrieb - macht den Japaner fast konkurrenzlos in seiner Klasse zumindest auf dem deutschen Markt. Seine Stärken entfaltet der Fünftürer in der Großstadt. Mit den Abmessungen und dem Wendekreis eines Kleinwagens gesegnet, wieselt der SUV durch den dichten Verkehr und enge Parkhäuser. Fahrer und Passagiere genießen dabei einen guten Überblick über das Verkehrsgeschehen dank der höher gelegten Karosserie.

Daihatsu Terios Daihatsu Materia Daihatsu Materia Daihatsu Sirion Daihatsu Sirion Daihatsu Sirion Daihatsu Sirion
Daihatsu Terios Daihatsu Terios Daihatsu Trevis Daihatsu Trevis Daihatsu Trevis

Tabellarische Übersicht

1907
Gründung der Hatsudoki Seizo Company in Osaka
1930
Präsentation des 3-Rad-Nutzfahrzeugs Typ HA
1933
Fertigstellung des ersten 3-Rad-Personenfahrzeugs Daihatsu Go
1938
Präsentation des ersten Lieferwagens (FA)
1939
Fertigstellung des neuen Werkes in Ikeda
1951
Das erste Nachkriegsnutzfahrzeug mit dem Namen BEE rollt vom Band
1961
Das Werk Ikeda 2 wird eröffnet
1966
Erster Sieg eines Daihatsu beim japanischen Grand Prix
1967
Beginn der Kooperation mit Toyota
1970
Mit seiner Elektrosparte wird Daihatsu zum weltgrößten Hersteller von Elektrofahrzeugen
1978
Der Daihatsu Charade wird zu Japans Auto des Jahres gewählt
1981
Ein Charade gewinnt bei der prestigeträchtigen Monte Carlo Rallye in der Klasse bis 1000 ccm.
1998
Daihatsu wird Tochterunternehmen von Toyota
2007
Daihatsu feiert sein100-jähriges Bestehen