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BMW
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Geschichte

Der heutige Multi-Millionen Weltkonzern blickt auf eine fast 100-Jahre lange Geschichte zurück, die sich durch dramatischen Wandel und schwierige Jahre, aber auch durch Weltrekorde und glänzende finanzielle Erfolge auszeichnet.

Vor BMW gab es Rapp Motorenwerke GmbH. Das von Karl Rapp geführte Unternehmen wurde 1913 gegründet, änderte aber seinen Namen im April 1917 in BMW GmbH und im 1918 in BMW AG. Die ersten Jahre wurden durch die Arbeit des Ingenieurs Max Fritz gekennzeichnet: Er entwickelte 1917 den ersten Flugzeugmotor mit Überverdichtung, wodurch der Leistungsverlust deutlich verringert wurde. Der erfolgreiche Trend führte zu der Entwicklung des BMW IIIA, mit dem man am 17. Juni 1919 den Höhenweltrekord erzielte.

Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges endete allerdings nicht nur den erfolgreichen Kurs, sondern schien beinahe auch die Auflösung der Firma in Sicht zu sein. 1922 verließ der Hauptaktionär Camillo Castiglioni die Firma und nahm die Namensrechte für BMW mit. Castiglioni gründete am 7. März 1916 zusammen mit den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) das neue Unternehmen mit dem Namen BMW. Die Firma, die bis dahin BMW hieß, wurde zur Südbremse und später zur Knorr-Bremse.

In den Anfangsjahren konzentrierte sich das neu gegründete Unternehmen auf die Herstellung von Motorrädern und erst im Jahre 1932 verließ der erste Wagen namens AM1 die Werkstatt in Eisenach. Die Firma schaffte es in kurzer Zeit ihren Namen als Marke für attraktive sportliche Automobile auf dem europäischen Markt durchzusetzen. Vor allem überzeugte das im 1936 vorgestellte Modell Sport-Roadstar 328 durch seine Konstruktion und durch die zahlreichen Erfolge bei Sportwagen-Rennen.

Der Ruf von BMW als Hersteller sportlicher Automobile blieb auch nach dem Krieg in Erinnerung.

Die Nachkriegszeit war aber die erste große Krisensituation für den jungen Konzern. 1945 war das Münchner Stammwerk fast völlig zerstört und das in Ostdeutschland gelegene Werk in Eisenach wurde von der Sowjetunion übernommen. Erst 1951 konnte das erste Nachkriegs-Automobil von BMW vorgestellt werden – der BMW 501 war eine Luxuslimousine mit edlem Design und einem 6-Zylinder-Motor, die schnell den Spitznamen ”Barockengel“ (wegen ihrer geschwungenen Karosserieform) erhielt. Das Modell verkaufte sich aber schlecht und seine Produktion führte zu erheblichen Verlusten. Am 5. März 1955 wurde der Öffentlichkeit der Kleinstwagen vorgestellt – die Isetta. Die Fachpresse war sofort beeindruckt und die hohe Kundenresonanz verspätete sich auch nicht. Zwischen 1955 und 1962 wurden 161.728 Motorcoupes verkauft – eine zu seiner Zeit sensationelle Zahl. Obwohl die Isetta sogar bis heute als Publikumsliebling und Sympathienträger der Marke BMW gilt, konnte sie das Unternehmen nicht von der unabwendbaren Finanzkrise retten.

Am 9. Dezember 1959 kam es zu der dramatischen Hauptversammlung, an der BMW beinahe an Daimler-Benz AG verkauft wurde. Die Übernahme wurde allerdings dank der Kleinaktionäre, der Belegschaft und den Betriebsräten verhindert und langsam konnte der Wiederaufstieg beginnen. Mit dem im 1966 vorgestellten Modell ”Null-Zwei“ gelang BMW endlich auf die erfolgreiche Bahn.

Die dramatische Geschichte des Konzerns war aber längst nicht beendet. 1994 kam es zu der Übernahme des großen britischen Herstellers Rover Group (der Hersteller von Rover, MINI, MG, Land Rover), die sich schließlich als eine Fehlentscheidung herausstellte. Diese kostete dem Unternehmen insgesamt 9 Milliarden DM und den Vorstandsvorsitzenden und den Technikvorstand die Posten.

Im Jahr 2000 zog BMW endlich die Bremse und beendete das Rover-Projekt, von dem allerdings nur die Marke MINI (mehr zu MINI auf der eigenständigen Seite der Marke -link) in der BMWGroup verblieb. Von dem Rover Debakel ging die Marke Land Rover an Volkswagen und der Rest wurde für die symbolische Summe von 5 Pfund an eine Britische Investorengruppe verkauft.

BMW heute

BMW Group konzentriert sich heute ausschließlich auf die Herstellung von Fahrzeugen im Premium-Segment. Die Leistungspalette deckt einen breiten Spektrum – vom Kleinwagen bis zur High-End-Luxuslimousine ab. In den letzten fünf Jahren konnte der Absatz auf über 1 Mio. Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden. Nach Porsche und Toyota ist heutzutage BMW der weltweit rentabelste Automobil-Hersteller mit ca. 8% Umsatzrendite.

Jedes Segment der Produktauswahl des Konzerns ist Perfektion in der technischen sowie in der optischen Ausführung. Nach der Großoffensive an neuen Modellen liegt jedoch das Hauptaugenmerk im kommenden Modelljahr auf der Weiterentwicklung der Motorenpalette. Momentan bietet BMW die Einser-Reihe an, die 2006 als eine starke Version in Form des 130i erscheinen ist. Neue Motoren und zusätzliche Ausstattung sollen das Interesse an der Fünfer-Reihe hochhalten. Mit einem Facelift begegnet BMW der Kritik am Design des Flaggschiffs der Siebener-Reihe - das Heck ist geglättet, die Front – ausdrucksstärker.

BMW – Luxus, Sicherheit, Traum

Die BMW-Kunden sind anspruchsvoll – sie erwarten eine glänzende Optik, perfekte technische Ausführung und kompromisslose Sicherheit. Jeder BMW erfüllt zweifelsohne all diesen Ansprüche. Dank zahlreicher technischen Finessen, extra Airbags und Knie-Airbags ist Sicherheit in allen Modellen von BMW ein ständiger Begleiter und im Fall der Fälle ist ein umfassender Insassenschutz garantiert. Die intelligente Kombination neuer und bewährter Materialien verhilft den neuen BMW zu einer besonders leichten und dennoch vorbildlich stabilen Karosserie und das gleichzeitig bei den Cabrios als auch bei den Luxus-Limousinen. Bei der neuen Dreier-Reihe zum Beispiel sichert das Fahrwerkregelsystem nicht nur die Fahrstabilität, sondern steigert durch Zusatzfunktionen auch die Wirksamkeit der Bremsanlage. Und die Modelle der überarbeiteten Z4-Roadster-Serie sind mit einem Informationssystem ausgerüstet, das über alle Nachlässigkeiten der Straßenbauer den Fahrer informiert. Der Roadstar ist eindeutig ein sportliches Präzisionsinstrument, das für einen unvergleichbaren Fahrspaß sorgt.

Man bleibt sich treu bei den Bayerischen Motoren Werken – eine Perfektion des Designs und technischer Innovation trifft die Ansprüche sogar der höchsten Klientel.

BMW M3 Coupe BMW M5 Touring BMW M5 Touring BMW M6 Cabrio BMW M6 Cabrio BMW Z4 Coupe
3Series Convertible 5Series Sedan 6Series Convertible 6Series Convertible BMW Z4 Coupe BMW Z4 Coupe

Tabellarische Übersicht

1913
Gründung der Rapp Motorenwerke GmbH
1917
Namensänderung in Bayerische Motorenwerke (BMW) Beginn der Herstellung von Flugzeugmotoren
1920
Mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages wird die Herstellung und Entwicklung von Flugzeugen für die nächsten 5 Jahre verboten
1923
Das erste Motorrad von BMW, die R32 erscheint.
1924
Die Entwicklung von Flugmotoren wird wieder aufgenommen.
1928
Übernahmne der Fahrzeugfabrik Eisenach AG.
1932
Das erste Automobil AM1 verlässt das BMW Werk
1936
BMW präsentiert den berühmten Sport-Roadster 328
1940
Der BMW 328 gewinnt die Mille Miglia
1945
Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg fast komplett zerstören Werkes in München; Beginn der Produktion von Motorrädern.
1951
Fertigstellung des ersten Nachkriegs-Automobils BMW 501
1955
Präsentation des Kleinstwagens "Isetta". Beginn einer kurzfristigen Finanzkrise.
1959
Beinaheübernahme durch die Deutsche Bank
1962
Mit der Präsentation des BMW 1500 (und den Folgemodellen 1800 und 2000) geht es trotz anfänglicher Schwierigkeiten wieder aufwärts.
1966
Start der Erfolgsreihe "Null-Zwei" (1602, 1802, 2002)
1967
Übernahme der Hans Glas GmbH in Dingolfing und Ausbau zum eignen Produktionsstandort.
1989
Produktionsbeginn für den Roadster Z1
1991
Einführung von Xenonlicht im Automobilsektor (7er-Reihe)
1994
Übernahme der Rover Group (MG Rover, MINI, Land Rover)
2000
Verkauf von MG Rover an britische Investoren und Land Rover an Ford
2003
Kauf der Markenrechte für Rolls-Royce-Automobile von der Rolls Royce plc.